Herren

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Liestal Basket 44 führt im Herren-Bereich 3 Mannschaften (2.Liga, 3.Liga, 4.Liga) und bietet so den älteren Junioren den perfekten Anschluss an den Erwachsenensport. Die drei Equipen gewährleisten ausserdem allen Spielern eine Spielmöglichkeit unabhängig von Alter und Leistungsniveau! Die ambitionierten Basketballer messen sich in der 2. und 3.Liga, währenddem die älteren Semster und Neulinge in der 4.Liga auf Korbjagd gehen.

Der Spitzenkampf zwischen Liestal und Allschwil war bis zur letzten Sekunde unglaublich spannend - und dies auf eine Art und Weise wie es fast nur der Basketball schafft. Liestal Basket 44 siegte letztendlich mit 65:63 und sicherte sich so vorzeitig zum allerersten Mal in der Vereinsgeschichte den Gewinn der regionalen 2.Liga-Meisterschaft. 

Der Allschwiler Madeji hätte die Partie wenige Sekunden vor Schluss fast noch mit einem offenen Dreier von der linken Ecke zu Gunsten seiner Mannschaft entschieden. Der Aktion ging eine Allschwiler 6-Punkte-Aufholjagd während den letzten 90 Spiel-Sekunden voraus. Die 180 enthusiastischen Zuschauer in der Liestaler Gitterli-Halle feuerten ihr Team mit Herz, Leib und Seele über hart umkämpfte 40 Minuten an. Mit Pauken, Fasnacht-Rätschen und Hupen wurde im Gitterli zusätzlich Lärm gemacht, alles in der Hoffnung die routinierten Allschwiler irgendwie aus dem Konzept zu bringen. Das Drumherum an der Seitenlinie passte so gar nicht ins Bild einer klassischen 2-Liga-Partie - aber in Liestal ist dies mittlerweile der Standard an sogenannten "Event-Spielen". Im Publikum sass gar ein Jurassier, der die Stimmung nach dem Spiel mit jener im NLA-"Chaudron" von Boncourt verglich - ein Kompliment dass ein kleiner Regio-Verein natürlich gerne hört, auch wenn man sportlich 4 Ligen tiefer spielt. Liestal versuchte sinnbildlich einzuheizen und auf dem Spielfeld Dampf zu machen, was in der ersten Halbzeit eher schlecht als recht gelang. Im ersten Viertel war es ein offener Schlagabtausch. Liestal brillierte mit 4 Dreipunktewürfen - Allschwil suchte auf der Gegenseite konsequent den Weg zum Korb. Das Allschwiler Team ist in dieser Hinsicht unglaublich stark. Kaum eine andere Mannschaft bringt es auf 2.Liga-Niveau fertig ihre Post-Spieler so intelligent anzuspielen. Nur eine Sekunde der Unaufmerksamkeit wird bitter mit einem Durchstecker und einem simplen Korbabschluss bestraft. Mit diesem Basketball könnten die Allschwiler Expats, trotz fortschrittlichem Basketball-Alter, sogar die Spitzen-Teams der 1.Liga national in Verlegenheit bringen. Liestal überzeugte im zweiten Viertel überhaupt nicht und spielte schwach. Dem Publikum wurde  "magere Basket-Kost" geboten. In der schlimmsten Phase des zweiten Viertels produzierten die Liestaler sage und schreibe 8 Turnovers in Folge. Headcoach Simic hätte förmlich die Wände hoch gehen können, es war zum Haare raufen. Allschwil legte vor, konnte aber aufgrund der guten Defensiv-Arbeit der Liestaler nur einen 6-Punkte-Vorsprung herausspielen.  In Tat und Wahrheit hätte es für Liestal viel schlimmer kommen können. Kurz vor Halbzeit trat Liestal endlich aufs Gaspedal und brachte den Ball schnell nach vorne. Ein Fastbreak sowie ein Dreier in letzter Sekunde durch Nick Hirt - der Match-Speaker bezeichnete diesen Wurf gar als "die Erlösung" - liess den Lärmpegel gerade zum richtigen Zeitpunkt in die Höhe schnellen. Mit einem Rückstand von zwei Punkten zur Hälfte hatte Liestal beste Voraussetzungen für den zweiten Durchgang.
Cheftrainer Marko Simic fand die richtigen Worte in der Garderobe. Die Liestaler kamen fokussierter und abgeklärter aus der Garderobe zurück und spielten viel ruhiger. Das von grosser Nervosität geprägte Spiel der ersten Hälfte war passé. Captain Lionel Castella warf mutig seine Dreier und versenkte diese. Daniel Borner suchte konsequent den Weg zum Korb. Joe Kaltofen rackerte in der Verteidigung und musste das eine oder andere Foul in Kauf nehmen, um die Allschwiler unter dem Korb überhaupt in Schach halten zu können. Simic konnte den Routinier Fabian Gentsch für Kaltofen ins Spiel bringen. Die Allschwiler waren im dritten Abschnitt Stammgäste an der Freiwurflinie und verwerteten fast jeden Freiwurf. Es blieb ein ausgeglichenes Viertel und der Spielstand lautete nach 30 gespielten Minuten 48:49. Fabian Gentsch und Daniel Borner spielten ein sehr starkes letztes Viertel. Sie nahmen das direkte Duell mit den physisch starken Allschwilern unter dem Korb endlich  auf. Liestal führte in der Schlussphase plötzlich mit 6 Punkten. Nach einem Steal versuchte Dan Borner den Ball in einer Fastbreak-Situation mittels Dunking in den Korb zu stopfen. Dies misslang und war der unglückliche Prolog für das Crunchtime-Comeback der Allschwiler. Es musste so kommen, wie es kommen musste. Allschwil verwertete einige Sekunden später auf der Gegenseite einen Korbleger - und statt +8 für Liestal, hiess es nur noch +4 - ein Raunen ging durchs Publikum.  Die Fans und die Heim-Mannschaft waren in der Schlussphase nun aufs Äusserste gefordert. Es folgte ein unnötiger Liestal-Turnover 2 Minuten vor Schluss nach einem Einwurf. Allschwil liess sich nicht zwei mal bitten und verwertete einen Zweier, ehe sie kurz darauf mit einem Dreier durch Madej gar die Partei ausglichen. Ca 15 Sekunden vor Schluss brachen im Gitterli alle Dämme als Fabian Gentsch für die Liestaler auf der Gegenseite den Ball mit Foul in den Korb bugsierte. Dieser verwarf seinen Bonus-Freiwurf allerdings. Und dann trat ein weiteres mal Madej in Erscheinung, der seinen Drei-Punktewurf aus der Ecke äusserst knapp verwarf. Liestal sicherte sich den Rebound, die Uhr lief ab, und die 2.Liga-Meisterschaft war für Liestal erstmals Realität. An dieser Stelle sei angemerkt, dass Liestal etliche Male unglücklich auf Rang 2 der 2.Liga Regio landete, nach dem man 1997/98 den langersehnten Aufstieg in die höchste regionale Liga realisierte (ehemals SC Liestal). Zwischenzeitlich spielte Liestal 7 Jahre lang in der Probasket 1.Liga mit, realisierte den damaligen Aufstieg allerdings von Platz 2 aus. Die Liestaler Basketball-Bewegung existiert seit 1975 und wurde am Gymnasium Liestal gegründet. Kurioserweise benötigte Liestal demnach exakt 44 Jahre um die BVN-Meisterschaft endlich gewinnen zu können! Herzliche Gratulation an das Team, den Coach, das Staff und alle Fans! Bravo! Das nächste Kapitel kann beginnen...

 

Das Herren 1 von Liestal Basket 44 begeisterte am Freitagabend das Publikum in der Gitterli-Halle.
160 Zuschauer sahen eine starke Offensiv-Leistung der Liestaler. Gegen den SC Uni Basel gewann LB44 mit 98:51!
Das Herren 1 um Headcoach Marko Simic wurde durch ein fantastisches Publikum unterstützt.

Das Wichtigste Spiel der Saison findet dann am Mittwoch, 20.März, gegen den BC Allschwil statt. Save the Date!
An diesem Abend spielen der Erstplatzierte und Zweitplatzierte im direkten Duell um die Meisterschaft gegeneinander.

 

 

Die erste Mannschaft von Liestal Basket 44 musste in der 2.Liga am vergangenen Freitagabend auswärts beim BC Arlesheim 1 (letztjähriger Meister) antreten. Bereits vor der Partie gegen "Arlese" war allen Liestaler Exponenten klar, dass ihnen ein schwieriger Abend bevorstehen würde. Tabellarisch figuriert Arlesheim 1 heuer zwar auf dem letzten Platz, wollte gegen Liestal Basket 44 (Rang 1) aber wichtige Punkte im Abstiegskampf sichern. Liestal gewann die Zitterpartie mit 61:66!

Sage und schreibe 9 Spieler auf Seiten der Liestaler konnten aus diversen Gründen gegen Arlesheim nicht eingesetzt werden. Alle noch verfügbaren Kräfte mussten deshalb mobilisiert werden. Headcoach Marko Simic gelang es dennoch 10 schlagkräftige Spieler aufs  Matchblatt zu bringen. Erfahrungsgemäss reduziert sich das Kader im Februar um die Hälfte (Verletzungen, Grippewelle, sonstige Abwesenheiten).Liestal hielt sich trotz Gegenwehr tapfer im Spiel und konnte Arlesheim im Schlussspurt noch überholen.  Der Zittersieg hatte es in sich. Ein regelmässiger Matchbesucher meinte im Anschluss: "Auch solche Spiele müssen gewonnen werden. Das zeichnet ein gutes Team aus." Arlesheim setzte gleich zu Beginn mit zwei Dreiern eine erste Duftmarke. Allein an der Körpersprache war ersichtlich, dass die Unterbaselbieter angetreten waren um zu gewinnen. In der Folge war es ein intensives Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden Widersachern - mal lag Arlesheim vorne, dann wieder Liestal. Liestal spielt in der Regel eine aufsässige Verteidigung. Der Einsatz in der "Defense" liess an diesem Abend aber zu wünschen übrig und Arlesheim konnte oft zum Korb ziehen. Immer wieder war es Severin Beltinger der den Gastgebern auftrieb verlieh. Fast eigenhändig führte er die Arlesheimer emotional an und rackerte sowohl offensiv als auch defensiv.

Als Arlesheim mit ca. 4 verbleibenden Minuten auf der Spieluhr im letzten Viertel mit 5 Punkten davonzog, musste Liestal mit dem Schlimmsten rechnen. Das Momentum war zu diesem Zeitpunkt klar auf Seiten der Unterbaselbieter, und nur ein mirakulöser "Turn-Around" würde für "LB44" noch zum Sieg führen. Und dann kam sie, die schonungslose Schlussoffensive der Liestaler: Mangold (2x) und Thatparananthan (1x) versenkten ihre Dreier und sorgten für einen 9:0 Run im entscheidendsten Moment der Partie. Arlesheim punktete nochmals auf der Gegenseite, ehe Gentsch das Schicksal der Gastgeber endgültig besiegelte, indem er einen Sprungwurf aus der linken Ecke souverän im Netz versenkte. Das Spiel stand lange auf der Kippe und Arlesheim hätte gerade so gut als Sieger vom Platz gehen können. Liestal sichert sich unglaublich wichtige Punkte im Rennen um die Meisterschaft und konnte "den Kopf gerade noch aus der Schlinge ziehen".

Nun steht das grosse Event-Spiel vor der Türe. Im Gitterli spielen die Herren, die weiterhin auf Rang 1 liegen, am Freitag, 22.Februar, um 20:30 Uhr gegen Uni Basel - und auch dann ist ein hartumkämpftes Spiel zu erwarten. Auswärts trat Liestal mit einem vollen Kader an und gewann das Spiel gegen "Uni" erst in den letzten 60 Sekunden mit nur 3 Punkten Unterschied. Uni Basel hat diese Saison in dieser an Unberechenbarkeit kaum zu übertreffenden Liga bereits bewiesen, dass sie die grossen Teams an den Rand einer Niederlage zwingen können. Im Gitterli werden sowohl das Heim-Team als auch die Fans richtig gefordert sein!
 
Hinweis für alle Matchbesucher:
 
Event-Spiel der Herren:
Fr, 22.2.2019, 20:30 Uhr
Liestal Basket 44 - SC Uni Basel Basket
Sitzplätze ab 20 Uhr einnehmen.
 
 
Promotion-Video: Das Herren 1 in Action!

LB44 dentist Ali Akzorba single-handed drilled holes into the Muttenz H5L defense for the game's first 13 points (2-3-3-3-2) in 7 minutes. It took Muttenz 22 minutes to match Ali's dental work, but the pain was too much for Muttenz's players to come off the bench to endure more pain from 6 seasoned LB44 coaches: H. Bader, A. Balas, P. Küng, D. Müri, S. Picaso and B. Ponxha. Additionally, G. Tenong and E. Xu assisted in LB44's season game score record. LB44 moved up one spot in the league standings from second to last to third.
 
TV Muttenz Basket - Liestal Basket 44 /  37:60 (12:32) / 8.Feb.2019
LB44 Akzorba (20), Ponxha (16), Bader (12), Müri (4), Tenong (4), Balas (3), Küng (1), Picaso & Xu.

 

 
Im vorweihnachtlichen 2.Liga-Spitzenkampf zwischen dem BC Pratteln und Liestal Basket 44 kam es am letzten Dienstag einem Defense-Basketball-Spektakel in der Kuspo.
Liestal konnte das Spiel mit 64:53 für sich entscheiden und liegt wieder auf Rang 1.
 
Die Liestaler verloren das letzte Meisterschaftsspiel gegen den BC Allschwil und damit vorübergehend auch die Leader-Position an der Spitze des regionalen Klassements. Wiedergutmachung war angesagt und die Liestaler um Chef-Trainer Marko Simic nahmen diese Botschaft motiviert auf. Durch die Niederlage gegen den BC Allschwil konnte der BC Pratteln vorübergehend den ersten Rang einnehmen. Liestal trat gegen Allschwil noch mit einem verkleinerten Kader an, konnte im Auswärts-Derby gegen Pratteln aber wieder auf eine volle Bank zählen. Engagiert startete Liestal ins Spiel und legte einige Punkte vor. Von Minute 1 an war auch den zahlreichen Zuschauern auf der Tribüne klar, dass beide Teams in der Defensive bis ans Limit gehen würden. Der Einsatz und Wille beider Equipen wusste über die ganze Partie zu begeistern. Defensiv gelang es den Liestalern einen Tick besser, die Pratteler einzuengen. Die Liestaler und Pratteler hatten aufgrund der permanenten Hektik auf dem Feld etliche Turnovers (Ballverluste) zu beklagen. Diese Eigenfehler erlaubten besonders dem BC Pratteln einige gefährliche Gegenstoss-Situationen. Zur Halbzeit führten die Oberbaselbieter knapp mit 30:34 und kamen fokussierter aus der Kabine zurück. Die hohe Wurfquote von "LB44" im dritten Viertel machte letztendlich den Unterschied aus. 4 Dreipunktewürfe zappelten im Netz des Gegners. Im letzten Viertel war das Spiel wieder ausgeglichen und Liestal konnte die Partie mit 64:53 über die Runden schaukeln. Mit 7 Siegen aus 9 Spielen spielte Liestal eine erfolgreiche Saison. In den Wintermonaten Januar und Februar kommen einige Top-Spiele auf Liestal zu, die es in Vollbesetzung erfolgreich zu bestreiten gilt. Nur so sind grössere Ziele realisierbar! 

Liestal holt sich in der 2.Liga zwei weitere Tabellen-Punkte und bezwingt den BC Arlesheim 2 zuhause mit 71:57 (33:21). Defensiv zeigte Liestal in der ersten Hälfte eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den letzten beiden Meisterschaftsspielen. 

"Es gibt Spiele, da ist man am Ende einfach froh, dass man gewonnen hat, egal wie das Resultat auch zu Stande kam.", resümierte Liestals Headcoach Marko Simic das Rencontre mit dem BC Arlesheim 2 treffend. In der Tat war das Spiel vom Resultatverlauf her eine Achterbahnfahrt. Liestal schaffte es dennoch über die ganzen 40 Minuten mit einem sicheren Polster in Führung zu bleiben. Vor Allem der Start ins Spiel war sehr erfreulich für Liestal. Die Oberbaselbieter kämpften um jeden Ball und verteidigten mit der erhofften Intensität.
Arlesheim bekundete Mühe mit dem Full Court Pressing der Liestaler. Einige Male verloren die Unterbaselbieter den Ball in der eigenen Hälfte und Liestal kam zu einfachen Abschlüssen. Arlesheim fand über die ganze Partie selten ins Spiel und setzte oft auf Einzelaktionen.
Die Arlesheimer Ruff, Thalmann und Winter versuchten Gegenwehr zu leisten, sahen sich aber oft mit aufsässigen Verteidigern konfrontiert. Headcoach Simic wirbelte intensiv an der Seitenlinie und leitete seine Mannen wie ein Dirigent sein Orchester. Endlich war sie da - die Intensität!
In den oberen Verteidigungspositionen erzeugten Kumbert Jöhl und Jonas Preisig immer wieder Druck. Castella punktete wie gewohnt von aussen. Es lief zeitweise wie am Schnürchen und dem BCA drohte eine Kanterniederlage. Zur Halbzeit führte Liestal mit 33:21, wobei Simic bis zu diesem Zeitpunkt vermehrt auf Stammkräfte zurückgriff. Arlesheim war im Vergleich zu Liestal mit 7 Spielern deutlich unterbesetzt. Chris Aline, Ex-Nationalliga-A Center figurierte ausserdem nicht im Kader der Arlesheimer, was sicherlich ein zusätzlicher Vorteil für Liestal unter dem Korb war. Liestal gelang es dennoch nicht die Bretter vollends zu dominieren. Das Transitionspiel war gut, warf wichtige Punkte ab, doch einige Male verstolperte Liestal überhastet Bälle. In der zweiten Hälfte hätte Liestal mit hoher Intensität weiterverteidigen und einen schnellen Close-Out bezwecken müssen. Dies hätte dem Liestaler Trainer gewiss mehr Luft gegeben seine lange Bank einzusetzen. Liestal spielte leider nicht mehr mit der letzten Konsequenz und liess Arlesheim mehr gewähren als noch zu Beginn des Spiels. Zwischendurch legte "LB44" aber wieder einige Mini-Runs hin um Arlesheim auf Distanz zu halten. Im letzten Viertel drohte zwischenzeitlich ein Comeback des BCA. Der Abstand schrumpfte plötzlich bis auf unter 10 Punkte.
Allen in allem war es eine gute Leistung der Liestaler. Sie zeigten eine deutliche Reaktion in der Defensive, doch auf den "Lorbeeren" einer ersten guten Hälfte auszuruhen, ist im Basketball selten ein guter Ratgeber. Es ist kein Geheimnis, und Headcoach Simic liess am E Ende durchblicken, dass er einen engagierten Auftritt bis zum Schlusspfiff erwartet. Die Mannschaft hat eindeutig bewiesen, dass dieses Potenzial vorhanden ist. Jetzt geht es nur noch um die Umsetzung. 

Liestal Basket 44 - BC Arlesheim 2  71:57 (33:21)  

 

Liestal zeigte zuhause gegen den BC Arlesheim eine gute Leistung und gewann die spannende Partie mit 73:70.
Gegen den amtierenden Regio-Meister konnte Liestal allerdings nicht den gewünschten Druck in der Defensive erzeugen.
Da muss das Team über die Bücher und eine Reaktion zeigen.

Liestal startete mit einem guten Spiel gegen den BC Bären Kleinbasel in die Saison. Doch schon im zweiten Saison-Spiel gastierte der unbequeme Gegner aus Moutier in der Sporthalle Frenkenbündten. Gegen Moutier fehlten die Emotionen und der letzte Biss in den entscheidenden Momenten. Moutier beanspruchte das "Momentum" für sich selbst. Die 52:57-Niederlage war nicht mehr abzuwenden, trotz einem Comeback in letzter Minute. An diesem Abend waren die Gäste aus Moutier einfach mit mehr Wille und dem nötigen Feuer angetreten

Im nächsten Spiel versuchten es die Liestaler um Headcoach Marko Simic aufs Neue. Der Start in die Partie gelang sehr gut. Vor allem Junior Kumbert Jöhl konnte sich mehrmals in Szene setzen und verteilte gute Pässe. Lionel Castella überzeugte als sicherer Distanzschütze. Offensiv entwickelte Liestal viel Druck durch ein schnelles Transitionsspiel und gute Rotationen im Front-Court. Johannes Kaltofen und Fabian Gentsch krallten sich die wichtigen Rebounds.

Liestal lag über weite Strecken immer wieder einige Punkte in Führung. Arlesheim gelangen jedoch zu viele einfach Postup-Plays unter dem Korb. Nach dem dritten Viertel konnte Liestal nicht wie erhofft davon zu ziehen, obwohl dies möglich gewesen wäre. Immer wieder haperte es in der Verteidigung. Arlesheim kam wiederholt von den Aussenpositionen völlig frei zu Würfen, die im Netz landeten. Dies passierte oft aus Nachlässigkeit, mangelndem Effort, manchmal sogar aufgrund kompletter Fehlorientierung auf dem Feld. 

Offensiv hat Liestal bewiesen, dass diese Saison in dieser Liga, wo jeder den anderen schlagen kann, alles möglich ist! Doch der Auftritt in der Defensive kam gegen Arlesheim viel zu schläfrig daher. Das Team muss in den nächsten Spielen agiler und härter verteidigen. Konditionell ist dies den Liestalern durchaus zuzumuten, doch dazu braucht es mehr Biss! Am Mittwoch findet zuhause das nächste Spiel gegen den BC Arlesheim statt. Zu Gast in der Sporthalle Frenkenbündten ist die zweite Mannschaft aus "Arlise".  

 

 

 

"Neue Saison, neues Glück", das sagten sich die Herren-Spieler von Liestal Basket 44 im Hinblick auf das erste Saisonspiel in der Herren 2.Liga.
Ein Sieg gegen die 2. Equipe des BC Bären Kleinbasel war Pflicht und die Spieler um Cheftrainer Marko Simic überzeugten.
Im ersten Viertel legten die Liestaler einen regelrechten Traumstart hin. Die Führung in Höhe von 4:20 hatte einen demoralisierenden
Effekt auf die Kleinbasler, die an diesem Abend nicht in Top-Besetzung antreten konnten. Ausschlaggebend für den guten Auftritt der Liestaler war ein gutes Teamplay, Einsatz in der Verteidigung
und einen schnelles Gegenstoss-Spiel. Die einstudierten Spielzüge boten Liestal immer wieder Räume unter dem Korb und auf den Aussenpositionen. Durch den engagierten Auftritt aller Beteiligten
konnte Simic seine Spieler frei rotieren. Diese Gelegenheit nutzen seine Schützlinge und die Punkteverteilung über die ganze Mannschaft gesehen, hätte kaum besser ausfallen können. Das Startspiel konnte Liestal Basket 44
souverän mit 48:72 für sich entscheiden. Liestal gehört diese Saison mit seinem breiten Kader zu den Titelaspiranten.  
Im ersten Heimspiel nächsten Mittwoch kommt es zum Kräftemessen mit dem BC Moutier - eine Partie die wegweisenden Charakter haben wird.
 
BC Bären Kleinbasel 2 - Liestal Basket 44 48:72 (25:36)
Herren 2.Liga. 15.10.18 Erlenmatt.
Liestal: Gentsch (13), Kaltofen (9), Preisig (9), Thatparananthan (9), Castella (8), Tschopp (7), Jöhl (6), Maggi (5), Halili (4), Hirt (2), Cadosch (0)


Es war eine strenge Woche für das Herren 1 von Liestal Basket 44. Am Mittwoch bezwangen die Herren zuhause den BC Arlesheim 2 mit 69:53. 

Am Freitag-Abend kam es auswärts beim Leader BC Arlesheim 1 zum 2.Liga-Spitzenkampf. In einem hartumkämpften Spiel behielt Liestal bis zuletzt die Nerven und
Routinier Dominik Tschopp verwertete in Einklang mit der Schlusssirene einen unglaublichen Buzzerbeater, der Liestal einen Sieg in Höhe von 45:47 bescherte.
Damit grüsst Liestal mit 6 Siegen aus 7 Spielen von der Tabellenspitze.

In der ersten Hälfte gelang es Liestal an Arlesheim dran zu bleiben. Auf beiden Seiten fielen wenig Punkte. Defensiv war es über die ganze Partei ein konditioneller Abnützungskampf. Liestal machte in der Verteidigung enormen Druck. In der ersten Hälfte stimmte bei Liestal die Mischung in der Offensive überhaupt nicht. Es wurde zu viel das 1-gegen-1-Spiel gesucht und die Wurfauswahl war dürftig. Der Ball wurde zu wenig durch die eigenen Reihen rotiert und es harzte. Die Arlesheimer hatten zwar mit der Defense der Liestaler zu kämpfen, mussten aber defensiv keine anstrengenden Laufwege auf sich nehmen. Offensiv musste bei Liestal einiges umgestellt werden. Die Mannschaft, die an diesem Abend ausnahmsweise von Sportchef Daniel Müri gecoacht wurde (Headcoach Simic war verhindert), zeigte nach der Hälfte ein sensationelles drittes Viertel. Alles was in den ersten beiden Vierteln schief gegangen ist, klappte plötzlich und bei Arlesheim war nun der Wurm drin. Die Equipen präsentierten sich beide wie verwandelt. Liestal konnte endlich befreit aufspielen und in Führung gehen. Dreipunktewürfe landeten im Netz, Fastbreaks konnten souverän abgeschlossen werden und auch die Würfe aus der Mitteldistanz wurden versenkt. Im letzten Viertel agierte Liestal wieder passiver und die Nervosität war spürbar. Arlesheim konnte wieder aufschliessen. Die Gastgeber hätten es bei 45:45 selbst in den Händen gehabt, wurden aber von Liestal gestoppt. 2x wurde Mangold gefoult, der gut abgedeckt wurde. Wie im Timeout besprochen konnte dann beim dritten Einwurf, notabene nur mit 2 Sekunden auf der Spieluhr, der einstudierte Play durchgezogen werden. Jan Dietrich spielte den Ball auf Dominik Tschopp, der einen Screen von Garratt nutzen konnte. Im seitlichen Fallen verwertete Tschopp per Brett den Buzzerbeater. Auf Seiten der Liestaler brachen alle Dämme und die Spieler brachen in grossem Jubel aus (siehe Video). Liestal tritt am nächsten Mittwoch (24.01, ab 20 Uhr) in der Sporthalle Frenkenbündten gegen den BC Pratteln an.

BC Arlesheim 1 - Liestal Basket 44 45:47 (24:19)
(15:12, 9:7, 7:18, 14:10)
19.01.18, Hagenbuchen, Arlesheim
SR: Novakovic, Nzeyimana
Liestal: Mangold (15), Garratt (7), Kaltofen (7), Tschopp (7), Wolf (7), Hirt (4), Cadosch, J.Dietrich, Halili, Weibel, Coach: D.Müri
M.Simic (Weihnachtsessen)
Schlüsselszene: www.lb44.ch/arlesheim_buzzer_tschopp.mov

 

 

 

Mit dem CVJM Riehen gastierte ein unangenehmer Gegner in der heimischen Sporthalle Frenkenbündten. Die Duelle der Vergangenheit waren meist knapp und bis zur Schlusssirene hartumkämpft.
Riehen wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen, weil den Basel-Städtern der Saisonauftautakt bisher nicht nach Wunsch gelungen ist. Liestal stellte den Siegeswille ebenfalls in den Vordergrund und die die Truppe um Headcoach Marko Simic wollte den fünften Sieg in Folge feiern.
Aufgrund einer soliden Leistung von Riehen wurde Liestal der angestrebte Erfolg verwehrt. Die Gäste gewannen mit 53:67, mussten im letzten Viertel aber aufgrund eines grandiosen Comebacks der Liestaler nochmals zittern.

Liestal wusste, dass es gegen den CVJM Riehen die Aussenpositionen abdecken musste. Trotz aller Vorwarnungen wurde dies über weite Strecken des Spiels nicht gemacht. Bereits im ersten Viertel konnten die Riehen-Spieler Saif Al-Rubai und Phil von Rohr ihre ersten Duftmarken setzen. Liestal wusste ebenfalls, dass es unter dem Korb etwas physischer als sonst zu- und hergehen würde. Dies war auch zu spüren. Trotzdem gelang es Liestal die wichtigen Rebounds zu sichern. Riehen zog dennoch schleichend davon und konnte immer wieder mit Setplay-Varianten auftrumpfen. Die Liestaler mussten umso wacher verteidigen, weil sie mit sogenannten Backscreens (nicht im Sichtfeld)konfrontiert wurden. Das erste Viertel verlor Liestal mit 14:25, was man mit allen Mitteln hätte verhindern müssen.  Diese Punkte fehlten während der Aufholjagd, die viel später in der Partie erfolgte. Die Punkte, die Riehen in der ersten Hälfte meist noch in extremis (nach Ablauf der Shotclock oder zu Viertelsende) erzielte, taten besonders weh und waren ärgerlich fürs Gemüt. Im zweiten Viertel agierte Liestal mit mehr Selbstvertrauen. Schwung ins Spiel brachte die Einwechslung der beiden Dietrich-Brüder, die mehr Druck in der Defense entwickeln konnten. Riehen musste mehr um ihre Punkte kämpfen und die Liestaler gewannen das Viertel mit 13:12. Marko Simic sprach seinen Mannen in der Hälfte Mut zu und zeigte Wege auf, wie der 10-Punkte-Rückstand wettgemacht werden könnte. Liestal startete motiviert und die ersten zwei Minuten zwangen die Gäste zu einem Timeout. Liestal hätte den Anschluss in dieser Phase realisieren müssen, scheiterte aber sage und schreibe 3x nacheinander an einem einfachen Korbleger. 
Bis zu diesem Zeitpunkt war es allen voran Marco Mangold der als Distanzschütze Liestal im Spiel hielt. Hinzu kamen aber auch gute Auftritte von Nick Hirt und Gavin Garrett, die beide gute Wurfquoten vorweisen konnten. Was im Spiel von Liestal fehlte war aber die letzte Konsequenz unter dem Korb. Kaltofen reboundete hervorragend, was gegen Riehen das A und O ist, aber bei den Abschlüssen haperte es dieses Mal. Kaltofen war trotzdem ein enorm wichtiger Wert im Spiel, das illustriert auch die Statistik.  Aber zurück zum dritten Viertel: Riehen gelang es nach dem Timeout die Partie dank den Punkten von Phil von Rohr wieder zu stabilisieren. Bei 54:37 nach drei gespielten Abschnitten hatte Liestal nichts mehr zu verlieren. Dies unterstrich auch nochmals Cheftrainer Marko Simic. Er forderte noch mehr Aggressivität in der Defense und verlangte mehr Mut im Spiel. Liestal spielte plötzlich wie verwandelt, während Riehen beinahe noch das Heft aus den Händen gab. Der Liestaler Druck führte dazu, dass man ein ums andere Mal auf den Korb stürmen konnte. Der Mix stimmte. Mit schnellen Gegenstössen, aber auch Aktionen aus der Distanz kam man bis auf 4 Punkte wieder ran. Gästetrainer Jonathan Lee musste reagieren und war nicht einverstanden, wie sich seine Mannschaft präsentierte. "Sie pressen seit 20 Minuten!!!", mahnte er seine Spieler. Riehen gelangen im letzten Viertel kaum Punkte, doch es war zu erwarten, dass einer der Routiniers, entweder Saif Al-Rubai oder Phil von Rohr nochmals in Erscheinung treten würden. Im letzten Spiel war es Al-Rubai, in diesem von Rohr der mit zwei Dreiern und 2 Freiwürfen die Partie entschied. Warum der Point-Guard so frei offen gelassen wurde und dies nicht nur in der Schlussphase der Fall war, ist ein Rätsel. Liestal hat für die Aufholjagd viel Lob und Anerkennung verdient, doch die Aussenpositionen wurden über das ganze Spiel hinweg schwach verteidigt. In der Schlussphase hätte man es Riehen defensiv schwieriger machen müssen. Marko Simic forderte dies explizit im Tiemout. Liestal muss künftig auch unter den Brettern offensiv zu alter Stärke zurückfinden. Gäste-Center Michael Frei hatte einen eher ruhigen Abend verbracht und sagte nach dem Spiel "Es war heute unter dem Korb gar nicht so viel los." Die Niederlage bietet allerdings auch Gelegenheit Dinge zu verbessern.
Es ist damit zu rechnen, dass im nächsten Spiel eine klare Reaktion der Liestaler erfolgen wird.      

Liestal Basket 44 - CVJM Riehen Basket 53:67 (37:27)
(14:25, 13:12,10:17, 16:13)
10.01.18. Liestal, Frenkenbündten
Liestal: Mangold (14), Kaltofen (9), Garrett (8), Hirt (7), Wolf (4), Tschopp (4), J.Dietrich (2), Halili (2), Maggi (2), M.Dietrich (1) , Cadosch, Ponxha. 

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