Damen

Damen (111)

Die glorreichste Zeit erlebte der Liestaler Damen Basketball in den 90er Jahren als 3 Damen-Teams im Meisterschaftsbetrieb für Wirbel sorgten. Auf nationalem Niveau träumte der damalige SC Liestal gar von einem Aufstieg in die Nationalliga B. Liestal entschloss sich allerdings für den Breitensport. Jüngst entwickelt sich der Damen-Basketball in eine ähnliche Richtung wie damals - ein Aufstieg in die 1.Liga und eine zweite Equipe werden plötzlich wieder zum Thema. Dazu braucht es aber noch ein hartes Stück Arbeit.



Letzten Donnerstag stand für die Damen aus der 1. Liga das Probasket Classic Cup 1/4-Finale gegen das Nati B Team aus Aarau an. Aarau belegt aktuell Rang 1 in der Nati B und die Liestalerinnen wussten, dass dies kein einfaches Spiel werden würde. Die Damen aus Liestal zeigten sich vor dem Spiel sehr motiviert. Den Aarauerinnen wollte man bestimmt nichts schenken.

Im ersten Viertel wurden die Liestalerinnen dann allerdings komplett überrannt. Die Verteidigung funktionierte nicht und im Angriff war man ideenlos. Nach dem ersten Viertel führte Aarau mit 23 zu 7.

Danach war es für die Liestalerinnen ein Auf und Ab. Teilweise konnten schöne Abschlüsse herausgespielt werden. Insbesondere im dritten Viertel gelang es den Damen, viele schöne Punkte herauszuholen und ihr gewohntes Spiel zu spielen. Im Gegenzug mussten immer wieder Turnovers hingenommen werden, welche Aarau sofort zu Punkten verwertete. In der Verteidigung gelang es Liestal nicht, die schnellen Aarauerinnen zu stoppen. So zog Aarau mehr und mehr davon holte sich den Sieg mit 78 zu 35.

Die Liestalerinnen, welche nicht das erste Mal im Cup gegen ein Nati B oder ein Nati A Team angetreten sind, zeigten an diesem Spiel eine durchzogene Leistung. Das können die Liestalerinnen definitiv besser, auch gegen stärkere Gegner. Nun gilt es, sich auf die Meisterschaft zu konzentrieren. Hier belegt Liestal nach wie vor den hervorragenden zweiten Rang und hat bis jetzt erst ein Spiel verloren.

Pro Basket Classic Cup 1/4-Finale
Liestal Basket 44 D1L - BC Alti Kanti Aarau DNLB 35:78 (29:37)


Dass die Liestalerinnen spannende Spiele mögen, haben sie bereits mehrfach unter
Beweis gestellt. So wurde den rund 30 Zuschauern in der Frenkenbündten auch am
Dienstagabend bis zur letzten Minute ein spannendes Spiel geboten.

Einmal mehr traf man diese Saison auf die Damen aus Arlesheim. Nach der Niederlage
im Cupspiel vor zwei Wochen hatte man noch eine Rechnung offen und die Damen
wollten beweisen, dass auch Arlesheim nur mit Wasser kocht. Den Worten folgten Taten
und man startete mit Schwung ins erste Viertel. Bereits nach kurzer Zeit stand es durch
drei schöne Treffer von Milowitsch 6:2 für Liestal. Durch einige Foulbelastungen bei
Liestal konnte Arlesheim einfache Freiwürfe für sich verwerten. Die Liestalerinnen
retteten sich mit einem hauchdünnen Vorsprung von +1 ins zweite Viertel.

Milowitsch dominierte weiterhin unter dem Brett und verwertete für Liestal auch im
zweiten Viertel wichtige Punkte. Dillier und Messerli nützten die Chance, dass bei beiden
Schiedsrichtern die Trillerpfeife locker sass und zogen ein ums andere Mal zum Korb
und die wichtigen Fouls zu holen, die Freiwürfe generierten. Trotz allem gelangen Girod
zu viele Punkte, so dass die Liestalerinnen zur Pause die Führung abgeben mussten.

Mit einem Kredit von -2 starteten die Liestalerinnen ins dritte Viertel, mit welchem sie in
der Vergangenheit des Öfteren Mühe bekundet hatten. Dem war heute aber nicht so. Mit
frischem Drive von Erni und einer hervorragenden Zonen-Defense liess Liestal von
Seiten der Arlesheimerinnen praktisch keine Punkte zu. Von Allmen überzeugte mit
schnellen Sprints nach vorne und konnte so ebenfalls wichtige Punkte für Liestal
verbuchen. Am Ende des dritten und besten Viertel des Spiels stand es +3 für Liestal.

Das letzte Viertel wurde für die beiden, stark foulbelasteten Teams zur Zitterpartie,
woran die willkürlichen Schiedsrichterpfiffe nicht ganz unschuldig waren, die mehr an
eine Tombola-Ziehung als an ein Basketballspiel erinnerten. Mit Unterstützung der
lautstarken Zuschauer und 13!!! verwerteten Freiwürfen gelang den Liestalerinnen der
erste Sieg gegen Arlesheim in dieser Saison. Das sind wichtige Punkte, die Liestal
aufgrund der verlorenen Spiele gegen Jura und Pratteln dringend braucht.

Liestal Basket 44 vs BC Arlesheim – 47: 43 (21:23)
 
Frenkenbündten, Liestal.SR: Jusufi A., Thorimbent G.
12.02.2019. 30 Zuschauer
Liestal:, Milowitsch (16), Dillier (13), Erni (8), Messerli (5) Von Allmen (5), Butz, Hanafi,
Müller, Stohler, Wittstich.
Viertelsresultate: 10:9, 11:14, 11:6, 15:14.

Am vergangenen Dienstag trafen die Liestaler Erstligistinnen auswärts auf die Olten-Zofingen Whales. Mit einem Sieg würden sich die Liestalerinnen zwischenzeitlich den zweiten Tabellenplatz zurückerobern. Leider muss das Team zur Zeit auf Joanna Smith und Kristina Vukadin verzichten, welche bis auf weiteres verletzungsbedingt ausfallen. Dafür kehrte Aufbauspielerin Mary-Ann Dillier nach einer längeren Verletzungspause wieder ins Team zurück.

Den Liestaler Damen war aus vergangenen Begegnungen bewusst, dass ihnen mit den Whales ein starkes Team gegenüberstand, denn meistens waren die Spiele bisher hart umkämpft.Topmotiviert startete Liestal in die Partie und übernahm ab den ersten Minuten das Zepter. Dank einer wachsamen und präsenten Verteidigung liess man den Gastgeberinnen wenig Freiräume, woraus einige Ballverluste zu Gunsten der Baselbieterinnen resultierten. Bis zum Ende des ersten Spielabschnittes erspielte sich Liestal eine 10-Punkte-Führung.

Leider konnte man den Schwung aus dem Startviertel nicht mitnehmen. Die Liestaler Damen agierten im zweiten Spielabschnitt phasenweise ideenlos, suchten überhastete Abschlüsse aus dem Feld und erkämpften sich keine zweiten Wurfchancen. Im Handumdrehen fanden die Solothurnerinnen wieder ins Spiel zurück und verwerteten im Angriff wertvolle Punkte. In einem Timeout ermutigte Coach Schoene seine Spielerinnen konsequenter zu Verteidigen und im Gegenzug vermehrt den Weg zum gegnerischen Korb zu suchen. Das Vorgenommene wurde in die Tat umgesetzt und bis zur Halbzeitpause führte Liestal wieder mit einem Vorsprung von neun Punkten.

Nach der Pause verstärkte Centerspielerin Daniela Erni das Team, welche aus beruflichen Gründen nicht früher abkömmlich war. Ernis Frische war deutlich spürbar und verleitete dem Team einen weiteren und auch notwendigen Schub. Man hielt den Druck in der Verteidigung hoch und suchte nach gewonnenen Rebounds das schnelle Spiel nach vorne. Die Whales agierten im Gegenzug ebenfalls mit einer präsenten Verteidigung, übten Geduld im Angriff und erspielten sich nach und nach sehenswerte Treffer. Zum Ende des dritten Viertels trennten die beiden Teams -nach wie vor- 10 Punkte.

Im vierten und letzten Spielabschnitt ging es um die Wurst. Eine 10-Punkte Differenz darf im einem Basketballspiel nicht überbewertet werden und schon manche Partie wurde in den letzten Minuten gedreht. Im Zugzwang kämpften die Whales erwartungsgemäss um jeden Ball und setzen die Liestaler Damen mit einer Ganz-Feld Pressverteidigung unter Druck. Zeitweise schien der vorgenommene Plan aufzugehen, Liestal hingegen gelang es nach erfolgreichen Aktionen der Whales immer wieder zu Kontern, wodurch das Spiel zwar zunehmend an Dramatik gewann, jedoch den Punkteabstand nicht gravierend beienflusste.

Am Ende des Tages durften die Liestaler Damen mit dem Resultat zufrieden sein. Obwohl das Spiel phasenweise von Höhen und Tiefen geprägt war, so trug die gezeigte Leistung der ersten Halbzeit sowie in den Schlussminuten, in welcher man kühlen Kopf bewahrte und dem Druck der Gastgeberinnen standhielt, massgebend zum positiven Ausgang des Spiels bei.

Bereits dieses Wochenende gastiert Grei­fensee in Liestal. Das Hinspiel konnte man gegen die Zürcher Oberländerinnen mit ei­nem Vorsprung von 12 Punkten gewinnen. Nun gilt es sich in den Trainings auf die bevorstehende Begegnung vorzubereiten, um dann am Sonntag vor heimischem Publikum auch das Rückspiel für sich zu entscheiden. Anpfiff ist um 16 Uhr im Gitterli.

BC Olten Zofingen Whales - Liestal Basket 44 | 43:51 (17:26)
Dienstag, 5. Februar 2019, 20.45 Uhr, Giroud Olma (Olten)
SR: Trümpy, Sevellec

Liestal: Schoene J., Culjak, Mastel, Erni, Dillier, Milowitsch, Ulloa, Roth, Zimmerli, Wiebe, Wiget. -
Coach: Schoene R.

 

Leider können die Liestaler Damen der 2. Liga auch am 28. Januar keinen Sieg mit nach Hause bringen. Und dies, obwohl Gundel, eine langjährige Liestalspielerin, zum Helfen angetreten war. Zu viele Fehlpässe, Schwierigkeiten bei den Abschlüssen und fehlende Verantwortung erschwerten den Damen den Abend und Arlesheim gewann zurecht das Spiel.

 

Doch trotz dieser vielen genannten negativen Punkte muss erwähnt sein, dass sich der Sieger erst im letzten Viertel herauskristallisierte. Denn auch Arlesheim hatte zu kämpfen und hatte Schwierigkeiten, einfache Abschlüsse zu versenken und gegen die flinken Liestaler- Spielerinnen durchzubrechen.

 

Das Spiel begann für beide Teams nicht optimal. Liestal hatte unglaublich viele Turnover durch Fehlpässe und bei Arlesheim wollte und wollte der Ball einfach nicht ins in den Korb. Liestal erkämpfte sich souverän im Angriff einige Abschlussmöglichkeiten, doch auch sie konnten fast keinen der Punkte verwerten. Nicht weniger als einmal konnten sie mit einem schnell ausgelösten Fastbreak die Arlesheimerinnen überraschen und die schnelle Hanafi und Von Allmen hatten die Möglichkeit, sich alleine unter dem Korb zu versuchen. Einige wunderschöne Aktionen waren da dabei! Mit wenigen 9:4 Punkten wurde das Viertel abgeschlossen.

 

Im zweiten Viertel fielen vor allem Erni und Wiebe auf. Die beiden Spielerinnen wechselten sich beim Reboundholen ab und zeigten im Angriff ein gutes Zusammenspiel. Vom Systemspiel, das in den Trainings fleissig geübt wurde war jedoch eine Spur. Einmal versuchte Butz ein System zu spielen. Das erste und letzten Mal in diesem Spiel. Die Stimmung war ruhig und konzentriert. Nur hi und da war die Stimme von Gundel zu hören, die ihre Teamkolleginnen in der Verteidigung leitete.

 

Im dritten Viertel fiel die Wichtigkeit von Erni am meisten auf. Sie war es, die den Rebound holte, oft als Center den Ball nach vorne brachte und im besten Fall auch punktete oder den Kick nach aussen gab. Lauter Achter wurden in diesem Viertel auf das Matchblatt notiert. 14 von 16 Punkten des Viertels erspielte Erni.

 

Gegen Ende des Spiels ging es für die 44er wieder bergauf und dies wohlgemerkt auch ohne Erni. Kurz vor Schluss spielten die Damen richtig schön zusammen und zeigten eine wirklich tolle Verteidigung. Sogar gegen die aggressive Ganzfeldverteidigung fanden die Damen eine Lösung. Wiebe drehte völlig durch und versenkte dreimal hintereinander mit beeindruckenden Tricks den Ball.

 

Im Grossen und Ganzen nicht das beste Spiel der Damen, jedoch zeigten sie bis zum Ende Biss und blieben bis zum Ende an Arlesheim dran. Erst als diese auf die Ganzfeldverteidigung umstellten kristallisierte sich ein klarer Sieger heraus. Ein Spiel mit allgemein sehr wenig Punkten, das zeigte, was schon sehr gut lief, aber auch, was noch zu verbessern ist. Im nächsten Training blüht den Damen sicherlich eine lange- Pass und Fangsequenz.

 

Liestal Basket 44 –BC Arlesheim – 35: 52 (23: 11)

 

Gym Münchenstein, Münchenstein. SR: A.Girardin, Y. Bolauz

7.10.18. 10 Zuschauer

Liestal:, Erni (18), Wiebe (8). Hanafi (4), Von Allmen(2), Wittstich (2), Gundel (1), Butz, Schwaiger,

Viertelsresultate: 4: 9, 7: 14, 16: 7, 8: 22.

 

Ein spannendes Spiel, welches erst in der letzten Sekunde den Gewinner preisgeben wollte. Jura Basket und Liestal lieferten sich diesen Donnerstag ein Hitchcockspiel, das mit einem 41:39 für Jura endete.



Die Liestalerinnen begannen beim Aufwärmen und auch mit dem Spiel präsent. Ihre Zonenverteidigung hielt die Jurassinnen draussen und machte ihnen das Abschliessen schwer. Nur mit den Fastbreaks der Gegnerinnen hatte Liestal zu kämpfen. Ein Glück, dass schöne Abschlüsse in diesem Spiel nicht den Jura- Spielerinnen vorbehalten war. Mehrmals verfehlten sie den freien Korbleger- zum Glück von Liestal. Müller Brodmann brillierte beim rebounden und holte viele wichtige Bälle.

Ein Buzzerbeater von Erni rettete Liestal den Punktestand und sie konnten mit 4 Punkten Vorsprung in die zweite Hälfte starten.

Auch in der zweiten Hälfte ging es spannend weiter. Liestal schaffte es, den kleinen Punktevorsprung zu halten- bis wenige Minuten vor Schluss. Dann machte ihnen die Pressverteidigung der Juraspielerinnen zu schaffen. Noch mehr Fehlpässe als üblich erschwerten ihnen das Spiel und einige Bälle fanden mit einem lauten „Wumms“ an der Wand ihr Ziel. Nach einem and- one ging Jura mit zwei Punkten in Führung und behielt diese.

Ein Spiel zum Haare ausreissen!

 

Liestal Basket 44 –Jura Basket– 41: 39 (17: 13)

 

Porrentruy, Jura. SR: A. Senn, J. Balosetti

24.01.19. 15 Zuschauer

Liestal: Erni (18), Butz (5), Scharowski (4), Müller-Brodmann (4), Stohler (4), Van Allmen (4), Hanafi, Schwaiger, Wittstich.

Viertelsresultate: 11: 9, 6: 4, 7: 9, 15: 19.

Mit grosser Vorfreude reiste man am vergangenen Wochenende zum Auswärtsspiel nach Frauenfeld, in Erwartung auf eine hart umkämpfte Begegnung. Neu im Team und zum ersten Mal dabei war Neuzugang Annick Roth.

Liestal startete mit einer erfolgreichen Zonenverteidigung und konnte im Gegenzug zahlreiche Punkte unter dem gegnerischen Korb erzielen. Zum Ende des ersten Viertels stand es 10:19 für Liestal. Im zweiten Viertel gingen bei den Liestalerinnen einige Würfe daneben und so konnte Frauenfeld dieses Viertel mit 15:12 für sich entscheiden.

Mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung startete Liestal in die zweite Halbzeit. Die Thurgauerinnen holten Punktemässig in den ersten Minuten auf und Coach Schoene reagierte erneut mit einer Umstellung in der Verteidigung. So gelang es Liestal die Führung wieder zu übernehmen und nach drei gespielten Vierteln lautete der Punktestand 42:49.
Im vierten und letzten Spielabschnitt resultierten auf Liestaler Seite zu viele Ballverluste, wodurch die Gastgeberinnen rasch wieder ins Spiel fanden und innert kurzer Zeit zu den Baselbieterinnen aufschliessen konnten.

Erwartungsgemäss kämpfte Frauenfeld bis zur letzten Sekunde, doch am Ende gelang es den Liestaler Damen den knappen Vorsprung zu verwalten und den Sieg mit einem knappen Vorsprung von drei Punkten mit nach Hause zu nehmen.

CVJM Frauenfeld – Liestal Basket 44 | 59:62 (42:49)
Samstag, 19. Januar 2019, 18.15 Uhr – Kantonsschule Frauenfeld
Schiedsrichter: Jaquet N., Brabetz M.

Liestal Basket 44: Erni (15), Roth (13), Smith (10) , Schoene (8), Wiget (8), Ulloa (5),  Culjak (3), Milowitsch, Wiebe, Zimmerli. - Coach: Schoene R.

Vergangenen Freitag hatten die 2. Liga Damen ihr erstes Spiel nach den Weihnachtsferien. Das beste Spiel, um auch den letzen Rest der Weihnachtsgutzi wegzurennen, denn in diesem Spiel hiess es: Kämpfen um am Ball bleiben.



Und das taten die Damen. Trotz des kleinen Rückstandes gaben die Damen ihr Ziel, den Sieg nicht auf und kämpften bis zum Ende.

Das erste Viertel verlief ausgeglichen, Arlesheim hatte schon nach wenigen Spielminuten mit den Fouls zu kämpfen und Liestal zeigte Präsenz. Vor allem die Centerspielerin Erni punktete viel unter dem Korb.

Im zweiten Viertel konnten viele Distanzkörbe mit einer ambitionierten Zonenverteidigung verhindert werden, jedoch punkteten die gegnerischen Centerspielerinnen oftmals schon fast zu locker durch die entstandenen Löcher. Die Liestalerinnen zeigten aber ein gutes Systemspiel und mehr als einmal konnte durch das geübte System gepunktet werden.

Das dritte Viertel gilt bei den Liestaler als das schwierigste, so auch an diesem Freitag. Ewigkeiten lang fiel kein Korb und so konnte sich Arlesheim stetig einen kleinen Vorsprung schaffen.

Im vierten Viertel gelang es den Damen zwar, am Ball zu bleiben und gleich viele Punkte zu erzielen, doch die kleinen Rückstande der letzten Viertel machten sich bemerkbar.

42:49 endete das Spiel- ein verdienter Sieg für Arlesheim, der den Damen jedoch zeigt, dass ein Sieg durchaus möglich gewesen wäre!

Eine grosse Unterstützung waren auch zahlreiche Spieler, Spielerinnen und Coaches, die auf der Zuschauerbank mitfieberten. Danke!

 

Liestal Basket 44 –BC Arlesheim– 42: 49 (26: 29)

 

Frenkenbündten, Liestal. SR: D. Schkawerch, Y. Bolauz

18.10.18. 14 Zuschauer

Liestal: Erni (12), Von Allmen (10), De Simone (6), Stohler (5) Schwaiger (5), Wittstich (2), Messerli (1), Müller (1), Butz.

Viertelsresultate: 14: 15, 12: 14, 6: 10, 10: 10.

14.12.2018

Vor den Ferien stand für die Liestaler Damen als letztes Spiel vor den Weihnachten die Begegnung gegen Pratteln an. 

Nach dem Hinspiel gegen Pratteln, welches erst in der letzten Minute aus der Hand gegeben wurde, war ein Sieg in diesem Match Pflicht.

Coach Schoene appelierte vor dem Anpfiff an alle Spielerinnen Verantwortung zu übernehmen. Etwas hektisch begann das Spiel, das Setplay wurde nicht bis zum Ende gespielt und zu früh auf den Korb geworfen. Danach beruhigte sich das Spiel und mit einem Unentschieden konnte das erste Viertel beendet werden.

Im zweiten Viertel klappte das Zusammenspiel bedeutend besser und mit den Fastbreaks von Von Allmen und Mastel konnte ein schöner Vorsprung erarbeitet werden. Die Wurfauswahl wurde ebenfalls besser, womit die Treffequote erhöht werden konnte. Mit zwanzig Punkten im Plus konnte Liestal in die Pause gehen.

Die von Schoene gewählte Konstellation der Spielerinnen funktionierte hervorragend, so dass die wenigen Zuschauer in den Genuss von schön herausgespielten Körben kamen. Man merkte, dass die Chemie im Team zu stimmen schien, die Laufwege und Pässe von Stohler und Von Allmen sich wunderbar ergänzten. Die Spielerinnen von Pratteln schienen einfach noch kein Mittel gegen den Liestaler Angriff gefunden zu haben.

Im letzten Viertel lösten die Gäste die Handbremse und konnten wieder punkten. Doch der Liestaler Schnellzug war unterwegs; sowohl Diggelmann wie Hanafi konnten nochmals wichtige Punkte mit Fastbreaks erzielen. Am Ende wurde das gesetzte Punkteziel kräftig überschritten und Liestal siegte mit doppelt so vielen Zählern.

  

Matchtelegramm:

 

Spielergebnis 72:36

Coach: Jasmine Schoene

Mastel (29), Von Allmen (12), Scharakowski (7), Wittstich (6), Butz (6), Diggelmann (6), Hanafi (6), Schwaiger (5), Stohler (4), Müller. 

1. Viertel 13:13, 2. Viertel 22:2, 3. Viertel 14:4, 4. Viertel 23:17

Soeben erreicht uns die Meldung seitens der ProBasket-Geschäftsleitung, dass das Probasket Classics 1/8-Final-Cupspiel vom kommenden Donnerstag (10.Januar, 20:45 Uhr, Gitterli Halle) abgesagt wird 
und Forfait zu Gunsten von Liestal Basket 44 gewertet wird. Dadurch qualifiziert sich Liestal Basket 44 automatisch für das Viertelfinale.
 
Nach Angaben von GC Zürich wäre ein Missverständnis vorgelegen. Die zweite Equipe hätte für die 1. Mannschaft übernehmen sollen, jedoch würden dem Team wegen diverser Verletzungen und Krankheiten nicht genügend Spielerinnen zur Verfügung stehen.
 
Folglich findet das Spiel gegen GC Zürich nicht statt und das Event-Spiel wird abgesagt!
 
Ursprungs-Artikel abgeändert am 09.01.2019 durch Liestal Basket 44
 

 

 

Die Liestalerinnen mögens gerne spannend. Diesen Eindruck hat man zumindest, wenn man die letzten Spiele des Damen 2. Liga Team als Zuschauer verfolgt hat. So auch das letzte Spiel gegen den BC Münchenstein am vergangenen Mittwoch im Kuspo Münchenstein.

 

Beide Teams starteten ausgeglichen ins Spiel und ziemlich schnell war klar, dass das kein Spaziergang über den Weihnachtsmarkt werden würde. Coach Schoene erkannte im ersten Viertel ziemlich schnell, dass unsere Zonenverteidigung den Münchensteinerinnen sehr lag, da ihre Nr. 13 von aussen sehr wurfstark war. Schnell wurde auf eine Frau-Frau Defense umgestellt, was zur Konsequenz hatte, dass die Nummer 13 im restlichen Spiel keinen Ball mehr sah. Nachdem diese Gratis-Weihnachtsguetzli Verteilaktion unterbunden war, zeigte sich fortan ein sehr ausgeglichenes Spiel. Dennoch bekundete Liestal vor allem Mühe mit der Nummer 22 von Münchenstein, die einen Grossteil der Punkte unter dem Korb erzielte.

 

Das bekannte dritte Viertel bereitete den Liestalerinnen von Beginn weg keine Mühe, so hatte man sich in der Halbzeitbesprechung darauf geeinigt, dass hier für das Damenteam ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk drin liegen würde, wenn man ab der ersten Minute Gas gibt. Genau das taten die Damen im dritten Viertel eindrücklich und sicherten sich viele Punkte mit schnellen Fastbreaks, einem tollen Zusammenspiel und schönen Würfen von aussen.

 

Leider konnte diese Pace nicht bis zu den letzten Sekunden durchgehalten werden. Man hinkte den Gegnerinnen das ganze letzte Viertel mit einem Rückstand von -1 hinterher. 9 Sekunden vor Schluss gelang es Erni, die unter dem Korb gefoult wurde, die beiden Freiwürfe treffsicher zu versenken, was den Punktestand auf +1 für Liestal schnellen liess. Doch da hatte man schon zu früh mit dem Glühwein angestossen, denn Münchenstein erkämpfte sich (sinnbildlich für das ganze Spiel) durch genau die Nr. 22 einen Treffer unter dem Korb und drehte das Spiel wieder auf -1 für Liestal. Die letzten 4 Sekunden reichten den Liestalerinnen dann leider nicht mehr, um sich vorzeitig zu Weihnachten zu beschenken.

 

Reichlich beschenkt wurden aber die Zuschauer, welche den Weg in die Halle gefunden hatten und einen Krimi der Extraklasse geboten bekamen. An dieser Stelle möchten wir alle uns ganz herzlich bei unseren treuen Zuschauern und Fans bedanken, die uns Spiel für Spiel in der Halle unterstützen. Frohe Weihnachten und bis im neuen Jahr!

 

BC Münchenstein vs Liestal Basket 44 – 42: 41 (19:15)

 

Kuspo Bruckfeld, Münchenstein.SR: J. Siramy, A. Boutry

19.12.2018. 12 Zuschauer

Liestal:, Erni (15), Von Allmen (8), De Simone (7), Zimmerli (7), Messerli (4), Hanafi, Schwaiger, Stohler, Wittstich.

Viertelsresultate: 10:7, 9:8, 12:15, 11:11.

Seite 1 von 8
Go to top