Damen

Damen (81)

Die glorreichste Zeit erlebte der Liestaler Damen Basketball in den 90er Jahren als 3 Damen-Teams im Meisterschaftsbetrieb für Wirbel sorgten. Auf nationalem Niveau träumte der damalige SC Liestal gar von einem Aufstieg in die Nationalliga B. Liestal entschloss sich allerdings für den Breitensport. Jüngst entwickelt sich der Damen-Basketball in eine ähnliche Richtung wie damals - ein Aufstieg in die 1.Liga und eine zweite Equipe werden plötzlich wieder zum Thema. Dazu braucht es aber noch ein hartes Stück Arbeit.

Diese Woche spielen die Liestalerinnen gleich zweimal in Münchenstein. Einmal am Montag gegen Arlesheim 3 und am Mittwoch steht das Halbfinale gegen den BC Münchenstein an. Da am Dienstag durch den Feiertag das Training ausfällt, war es für die Damen besonders wichtig, an diesem Match gegen Arlesheim zu glänzen. Glücklich konnten sie am späten Abend dann auch ihren 50: 61 Sieg nach einem hitzigen Spiel verkünden.

Dabei war das Spiel unter den beiden Mannschaften schön mitanzusehen. Ein faires Spiel, das auf Augenhöhe ausgetragen wurde. Zu hadern hatten die Liestalerinnen vor allem mit sich und holten gleich zwei technische Fouls aufgrund von Unstimmigkeiten mit den Schiedsrichtern. Für das Spiel am Mittwoch müssen die Damen noch lernen, Entscheidungen zu akzeptieren. Doch zum Spiel:

Wieder einmal war es ein knappes Spiel, das von Höhen und Tiefen geprägt war. Die Liestalerinnen arbeiteten gut in der Zonenverteidigung und konnten viele Punkte verhindern. Jedoch war schnell klar, dass auf die Würfe von aussen geachtet werden mussten. Haas konnte kaum gestoppt werden und brillierte mit Distanzwürfen. In der ersten Halbzeit hatte sie stolze 15 Punkte für Arlesheim erzielt. Dennoch konnte Liestal mit knappen 4 Punkten in Führung gehen.

Und auch nach der Halbzeit konnten die Damen die Leistung halten. Jedes Viertel entschieden sie für sich (12:13 und 11:18). Vor allem Dillier übernahm Verantwortung beim und erzielte innert kürzester Zeit 10 Punkte für Liestal.

Eine starke Leistung der Damen, es bleibt nur zu hoffen, dass diese auch gegen Münchenstein gehalten werden kann. Dann wird nämlich um den Einzug ins Cupfinale gespielt, welches dieses Jahr im Final Four in Liestal ausgetragen wird.

Ich sage nur: GO LIESTAL!

Liestal Basket 44 –  BC Arlesheim 3 61: 50 (30:26)

Frenkenbündten, Liestal. SR: R. Pasgavet, D. Bachmann
30.04.18. 10 Zuschauer
Liestal Dillier (16), Erni (14), Schnyder (10), Stohler (7), De Simone (4), Donzé (3), Culjac (3), Wittstich (2), Diggelmann (2), Gundel.
Viertelsresultate: 9:8, 21:18, 13: 12, 18: 11.

 

Am Dienstag, den 24.4.2018, stand in der zweiten Liga für Münchenstein und Liestal eine wichtige Begegnung an: Beide Mannschaften würden nämlich demnächst gegeneinander im Rahmen des BVN Cup um den Einzug ins Finale antreten.
Da das Finale am Final 4 dieses Jahr in Liestal ausgetragen wird, sind die Erwartungen hoch, dieses Spiel zu gewinnen (Hinweis der Redaktion: Liestal hat den 1/2-Final-Cup-Match gewonnen und steht im Finale vom 26.Mai) . Und die Liestaler Damen zeigten, was sie diese Saison gelernt hatten: Mit 50: 33 wurde das Spiel für sich entschieden.

Dabei war vor allem der Start bemerkenswert. Die Verteidigung von Liestal liess die ersten neun Minuten keinen einzigen Korb zu. Erst kurz vor Viertelende konnte Hugi das Eis brechen und für Münchenstein einen Korb erzielen. Währenddessen dachte Liestal nicht daran, auf die Bremse zu treten. Vor allem Erni blühte regelrecht auf und versenkte Korb um Korb. Und auch Dillier wagte sich, wenn sie nicht gerade am Pässe für den Abschluss am Geben war, an einige Distanzwürfe und verwertete ohne mit der Wimper zu zucken zwei Dreier. Das erste Viertel war ein Zusammenspiel aus Erni und Dillier, die 18 Punkte im ersten Viertel für Liestal erspielen konnten. Ob dieser Vorsprung unter anderem durch die ertönenden Paukenschläge möglich war? Wiget aus der ersten Mannschaft hatte sich nämlich ins Zeug gelegt um die Halle mit der richtigen Stimmung zu erfüllen.

Leider war dann aber auch das erste Viertel das mit Abstand am besten gespielte. Danach mangelte es an Abschlüssen oder Treffsicherheit. Auf beiden Seiten hatten die Spielerinnen Mühe, mehr als 10 Punkte pro Viertel zu erreichen, was aber auch an der guten Verteidigung lag. Vor allem Liestal zeigte sich viel stärker und bissiger im Verteidigen des Korbes. Zur Halbzeit stand es 28: 14 für Liestal. Ein Resultat, das noch nichts entschieden hatte und das wussten die Damen auch. Münchenstein war bekannt für Aufholjagden und es hiess, am Ball bleiben.

Doch die erwartete Aufholjagd blieb aus. Dies lag vor allem daran, dass Dillier auf ihren flinken Beinen die Aufbauspielerin Hugi beschäftigen konnte und sie daran hinderte, wie so oft den Lead in Sachen Punkten zu übernehmen. Insgesamt war die Verteidigung auf Liestaler Seite sehr lobenswert. So konnte Münchenstein zwar die letzten zwei Viertel knapp noch gewinnen (10: 9 und 12: 10), den zu Beginn entstandenen Rückstand aber nicht mehr aufholen. Im ganzen Spiel zeigte sich vor allem Erni sehr dominant unter dem Korb und erzielte fast die Hälfte aller Punkte für Liestal. Und auch Stohler zeigte, was sei konnte und sicherte Liestal 12 Punkte! Wir hoffen, dass im nächsten Spiel am 2. Mai Liestal mit einer noch besseren Leistung ins Finale einziehen kann und die Unterstützung mindestens genauso toll sein wird wie in diesem Spiel! Toll, dass sich so viele finden konnten, um die Damen anzufeuern!

Liestal Basket 44 – BC Münchenstein 50: 33 (28:14)

Frenkenbündten, Liestal. SR: Buholzer B., Bachmann D.
24.4.18. 15 Zuschauer
Liestal: Erni (20), Stohler (12), Dillier (12), De Simone (4), Culjak (1), Schnyder, Wittstich, Diggelmann (1), Schwaiger, Gundel.
Viertelsresultate: 18: 4, 10: 10, 10: 9, 12:10.

Das Damen 2 um Coach Jasmine Schoene macht die Sensation perfekt! Dank dem Sieg im Halbfinale gegen den BC Münchenstein (41:54) spielt Liestal im Finale gegen den BC Arlesheim 2.

Arlesheim bezwang im vereinsinternen Duell die dritte Equipe mit 66:33. Am Samstag, 26.Mai, ab 17:00 Uhr, steigt in der Sporthalle Frenkenbündten anlässlich des Final Four Weekends das grosse Finale zwischen Liestal und Arlesheim - ohne Frage ein weiteres Highlight für LB44 in einer bereits sehr spannenden Saison! Als Organisator geniesst Liestal Basket 44 Heimrecht.

Vergangenen Sonntag stand in der 1. Liga der Damen «DAS Spiel» auf dem Programm: Greifensee Basket gegen Liestal Basket 44. Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel, würden die Liestaler Damen die Saison auf dem dritten Platz beenden. Die Teams auf den ersten vier Plätzen wären aufstiegsberechtigt. Auch wenn der Aufstieg in die zweithöchste Landesliga (Nationalliga B) für Liestal noch kein Thema ist, so war der dritte Tabellenrang ein klares Ziel, welches man am Ende der Saison erreichen wollte. Ein Ziel, das schlussendlich mit einem Kopf-an-Kopf Rennen hart erkämpft wurde. Plus Eins stand es nach dem Abpfiff zur Freude von Liestal und Playmaker Schoene versenkte, ohne sich aus der Ruhe zu bringen, noch zwei zusätzliche Freiwürfe.

Ein harziges Spiel, in welchem sich beide Teams nichts schenkten und bis zur letzten Sekunde alles gaben. Greifensee zeigte sich deutlich stärker als zu Saisonbeginn und wusste immer eine Antwort auf den Angriff der Baselbieterinnen. Nur schleichend gelang es Liestal sich einen kleinen Vorsprung zu erspielen. Nach dem ersten Viertel war es ein Punkt (17:18) und nach dem Zweiten, deren Sieben (30:37). Es hiess also definitiv: Am Ball bleiben!

Spannend wurde es vor allem gegen Ende des vierten und letzten Spielviertels: Plötzlich setzte Greifensee zu einer Verfolgungsjagd an und brachte die schon fast siegessicheren Gäste noch einmal mächtig ins Schwitzen. Aus fünf Punkten Vorsprung, wenige Sekunden vor Spielschluss, wurden Drei und als Hafner das Heimteam mit einem weiteren Dreipunktewurf zum Ausgleich «schoss», hielten alle den Atem an. Es waren noch 13 Sekunden zu spielen..., und dann Peng — Ausgleich! Doch diese 13 Sekunden sollten noch andauern. Immer wenn die Liestalerinnen dachten, jetzt den entscheidenden Punkt erspielt zu haben, antwortete Greifensee postwendend. Schlussendlich bewies Schoene wieder einmal Nerven aus Stahl und versenkte gleich mehrmals wichtige Freiwürfe, während sich bei Greifensee der Ball dann doch noch entschied, nicht im Korb zu landen.

Dritter Platz in der Tabelle und dies, nachdem die Liestaler Damen diese Saison erstmals wieder in der ersten Liga antraten! Hut ab vor dieser Leistung! Wir dürfen gespannt sein, was dieses Team noch zu bieten hat!

Damen 1. Liga
15.4.2018 - Breiti (Greifensee) | SR: Perrone, Jablan
Greifensee Basket - Liestal Basket 44: 72:75 (30:37)
Viertelsresultate: 17:18, 13:19, 22:21, 20:17

Liestal: Mastel (14), Schoene (13/2x3), De Laat (14/2x3), Dillier (4), Erni (17), Schnyder (4), Wiget (9), De Simone. - Coach: Schoene R.

Link: Probasket Schlussrangliste 2017/18

Montag, 9. April 2018: Zweitligaspiel zwischen dem BC Arlesheim 2 und Liestal Basket 44. Wieder einmal konnten die Liestaler Damen bis zur Halbzeit mit dem Tabellenführer mithalten- oder wohl eher hinterherrennen- und mussten sich dann gegen Ende doch geschlagen geben. Arlesheim gewinnt mit deutlichen 63:34.

Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen. Dillier konnte den Ball immer unter Kontrolle nach vorne bringen und brillierte wie immer mit ihren präzisen Pässen. Und auch die Zonenverteidigung von Liestal war sehr schön mitanzusehen und setzte Arlesheim unter Druck. Überraschenderweise zeigten sich die Heimspielerinnen im Angriff sehr zurückhaltend und trauten sich nicht, gegen die Liestaler Verteidigung vorzudringen. Mit 8:9 endete das erste Viertel.

Im nächsten Viertel zeigten sich die Arlesheimerinnen schon wieder etwas mutiger und punkteten auch öfters. Die Liestaler Verteidigung machte jedoch weiterhin einen guten Job und schnell wurden die Würfe verteidigt. Einen 6-Punkte-Vorsprung erspielte sich Arlesheim durch die Treffsicherheit bei den Freiwürfen, denn genau diese Punkte fehlten Liestal für das Unentschieden und Arlesheim ging mit einem Vorsprung von 6 Punkten in die Halbzeitpause.

Auch im dritten Viertel hinkte Liestal dem Tabellenführer hinterher und das Spiel blieb spannend. Doch die stetig steigende Punktedifferenz liess die Hoffnungen auf einen Sieg immer weiter schwinden, bis sich im letzten Viertel dann auch die konditionellen Probleme bemerkbar machten. Ein Fehlpass nach dem anderen schenkte den Gegnerinnen Punkt um Punkt und im Angriff konnte auch nicht wirklich etwas bewirkt werden. Mit weiteren 20 Punkten hing der Tabellenführer schliesslich die Liestaler Damen ab und ein deutliches 63:34 war das Endresultat dieses Spieles.

Als Fazit ist zu sagen, dass sich Liestal gut halten konnte und in der ersten Spielhälfte den nötigen Biss zeigte. Vor allem in der Verteidigung. Die Freiwurftrefferquote, die Abschlüsse und wahrscheinlich auch die Kondition müssen aber noch besser werden, wenn man gegen eine starke Mannschaft wie Arlesheim einen Sieg erringen will.
Trotz der Niederlage konnte in der Umkleidekabine aber zusammen gelacht und geschwatzt werden, was auch für das Team spricht!

BC Arlesheim 2 - Liestal Basket 44 63:34 (24:19)
Hagenbuchen, Arlesheim | SR: Perot, Del Torchio

Liestal: Erni (10), Schnyder (7), Dillier (5), Schwaiger (4), Culjak (4), Stohler (2), Gundel (2), Diggelmann, Wittstich, De Simone. - Coach: Schoene J.

Viertelsresultate: 8:9 | 16:10 | 16:12 | 23:3

 

Vergangenen Samstag lieferten sich die beiden Erstligateams Liestal Basket 44 und Opfikon Basket einen harten Kampf. Während Liestal offensichtlich mit der falschen Einstellung angereist war zeigte Opfikon einen enormen Kampfgeist für den Sieg. Und dies, obwohl Liestal das letzte Spiel mit über 40 Punkten gewann. Nur knapp konnte Liestal das Spiel noch drehen, den Schalter umzulegen und mit 45:49 den Sieg feiern.

Die Damen aus dem Baselland starteten zurückhaltend. Ein Vergleich mit der angezogenen Handbremse fiel auf der Spielerbank. Eine sehr treffende Bezeichnung. Alles, was die Damen taten war langsamer und lockerer als sonst. Die Zonenverteidigung hätte deutlich mehr Biss vertragen können und die Cuts in der Offensive hätten schneller und explosiver erfolgen müssen. Doch ich möchte das Spiel nicht zu schlecht reden. Auch wenn alles etwas langsamer als sonst ausfiel, konnten die Damen mit sauberen Pässen und Abschlüssen mehr als einmal zum Korb ziehen und zeigten, dass das Zusammenspiel auch so kein Thema war. Doch Opfikon wollte mehr. Sie zeigten, dass sie diesen Sieg unbedingt wollten und kämpften. Sie kämpften um die Rebounds und auch in der Verteidigung schenkten sie nichts. Knapp ging Opfikon nach dem ersten Viertel mit 3 Punkten in Führung. Nach einigen Inputs durch Coach Schoene ging es im zweiten Viertel vor allem in der Offensive etwas besser weiter. Phasenweise gelang es den Damen, die Bremse etwas zu lösen und wunderbare Punkte zu erzielen. Nur leider wurden in der Defensive ebenso Punkte kassiert. Das Viertel fiel somit unentschieden aus.

In der Halbzeit folgte dann eine intensive Besprechung mit Coach Schoene- ohne Spielbrett und Taktik. Jetzt den Schalter noch umzulegen sei nicht einfach, doch dies entschied jetzt über Niederlage oder Sieg! Es war jetzt ganz klar eine Einstellungsfrage.

Und dann drehten die Damen auf. Die ersten Minuten nach der Halbzeit dominierten sie das Spiel mit Teamplay und Treffsicherheit. Für kurze Zeit zeigten sie sich schon mehr, wie man die Damen sonst kannte. Doch auch Neues wurde ausprobiert. Die Centerspielerin Schnyder begeisterte das aus Rheinfelden angereiste Publikum mit einem perfekt versenkten Distanzwurf hinter dem Korb. Der erspielte Vorsprung von Opfikon wurde immer kleiner und schliesslich endete das 3. Viertel mit 36:39 für Liestal. Seriös wurde der kleine Vorsprung dann auch im Endspurt gehalten und Liestal ging doch noch als glücklicher Sieger mit 45:49 vom Platz.

Opfikon Basket BlueWings - Liestal Basket 44 45:49 (26:23)
Lättenwiesen, Glattbrugg | SR: Amberg, Ljubanic | Sa., 7.4.2018

Liestal: Erni (14), Mastel (11), Schoene (9), De Laat (4), Schnyder (4), Wiget (4), Dillier (3), Messerli, De Simone. - Coach: Schoene R.

Viertelsresultate: 14:11 | 12:12 | 10:16 | 9:10

 

Erinnern wir uns zurück an das erste Spiel des Jahres: Liestal gegen Wiedikon. Zwar konnte Liestal damals schon einen deutlichen Sieg mit 59:36 nachhause bringen, zeigten jedoch nicht annähernd die Leistung, die sie hätten zeigen können. Den Damen blühten danach einige  Korblegertrainings, da die Trefferquote damals nicht anzusehen war.

Diesen Freitag war eine deutliche Steigerung zu erkennen, auch wenn nicht alles immer rund lief. Die Damen starteten mit einem traumhaften Zusammenspiel und überrannten die Gäste aus Wiedikon während den ersten Minuten komplett. Fastbreak um Fastbreak, Korb um Korb. Liestal führte bereits nach wenigen Minuten mit über zehn Punkten und gönnten den Gegnerinnen, mithilfe einer motivierten Zonenverteidigung, nicht einen einzigen Treffer. Nach dem ersten gespielten Viertel stand es 17:4 für Liestal und zufrieden wurde nach einem anstrengenden Viertel kurz verschnauft.

Das folgende Viertel verlief dann leider deutlich schwächer. Etwas chaotisch und zu locker wurde im Angriff gespielt und niemand wollte so wirklich Verantwortung zum Punkten übernehmen ­— und wenn, dann nur unter Druck der 24 Sekundenuhr. Doch auch Wiedikon zeigte sich nach dem schlechten Start unentschlossen unter dem Korb und die enge Frau-Frau Verteidigung der Baselbieterinnen konnte die Gegnerinnen mehr als einmal zu einem «Airball» oder Ballverlust zwingen. So glich die Verteidigung das Angriffspiel wieder aus und Liestal blieb in deutlicher Führung. In der Pause war dann Coach Schoene an der Reihe: Er war mit der gezeigten Leistung im zweiten Spielabschnitt nicht zufrieden und ermahnte sein Team zu einem kontanteren Spiel. Das Tempo und die Konzentration musste aufrechterhalten werden, egal was der Punktestand aussagte!

Dementsprechend motiviert startete man in die zweite Halbzeit ­— und tatsächlich: Die Frau-Frau Verteidigung liess niemanden zum Korb und insgesamt konnten die Zürcherinnen bis zum Ende des dritten Viertels gerade mal vier Punkte erzielen. Der Angriff wirkte nun auch wieder strukturierter und die meisten Bälle fanden ihr Ziel. Und auch im letzten Viertel, als man mehrmals zwischen Zone und Frau-Frau Verteidigung wechselte, konnte der Korb konsequent verteidigt werden und die Liestaler Damen gingen am Ende als deutliche Siegerinnen vom Platz.

Doch als ob der Sieg nicht genug wäre, wartete am Ende eine gelungene Überraschung auf die Damen. Das zweite Damenteam hatte nämlich einen Apéro vorbereitet, bei dem gemeinsam auf die bisher erfolgreich verlaufene Saison angestossen wurde. Eine grandiose Idee, die noch lange für Unterhaltung und zahlreiche Wurfwettbewerbe bis in die späten Abendstunden führte. Dies beweist wieder einmal die Freundschaften unter den Spielerinnen, die nicht nur durch Basketball, sondern auch durch gemeinsame Schneetage, Team-Essen und regelmässige Treffen ausserhalb des Courts gepflegt werden.

KSC Wiedikon - Liestal Basket 44 57:20 (28:12)
Liestal, Ballonhalle Gitterli, SR: Novakovic, Habich
23.03.2018, 60 Zuschauer

Liestal: Mastel (12). De Laat (9), Wiget (8), Milowitsch (7). Erni (6), Schoene (6), Dillier (5), Schnyder (2), Messerli (2), De Simone. - Coach: Schoene R.

Viertelsresultate: 17: 4 | 11:8 | 15:4 | 14:4

Diesen Dienstag zeigten sich die Liestaler Damen erneut stark gegen den nur allzu gut bekannten Gegner CVJM Riehen Basket. Sie konnten das Spiel mit 43: 49 für sich entscheiden, wobei das Spiel am Ende noch einmal richtig spannend wurde.

Vor allem zu loben war über das ganze Spiel hinweg die Verteidigung von Liestal. Sie verteidigten die Würfe ehrgeizig und auch Cuts wurden zeitweise gut verteidigt. Sicherlich waren noch einige Fehler zu entdecken, doch im Grossen und Ganzen war die Verteidigung an diesem Tag eine gute Leistung. Vor allem Dillier hatte nach diesem Abend einmal genug von der Defense, sie hing nämlich wie ein Schatten über das ganze Feld an der Aufbauspielerin von Riehen. Umso stärker hinten umso schlechter war die Trefferquote und unter anderem stand es auch deshalb zur Halbzeit minus 1 für Liestal (18:19).

Der schlechten Trefferquote und auch dem Platzproblem auf dem Feld wurde nach der Halbzeit mit einem neuen Angriffspiel entgegengewirkt. 4 Spielerinnen sollten nun Aussen spielen und nur ein Center innen. Und tatsächlich- nachdem Erni erfolgreich den Ball versenkte wurde die Verteidigung der Riehenerinnen enger und die Aussenspielerinnen bekamen ihre Chance. Vor allem im dritten Viertel konnte Liestal so viele wichtige Punkte erspielen und gingen in Führung. Doch Riehen kämpfte hart bis zum Schluss und bis zur letzten Minute war offen, wer den Sieg davontragen würde. Liestal konnte dann aber die Zeit auch herunterspielen und Riehen war es nicht mehr möglich aufzuholen.

CVJM Riehen - Liestal Basket 44 49:43 (18:19)
Riehen, Wasserstelzen, SR: Novakovic, Blekel
20.03.2018, 20 Zuschauer

Liestal: Erni (22), Culjac (16), Dillier (8), Donze (2), Stohler (1), Diggelmann, Müller-Brodmann, De Simone, Schwaiger, Wittstich, Gundel. - Coach: Schoene J.

Viertelsresultate.: 8:9 | 11:9 | 11:16 | 13:15

 

 
Liestal und Aarau starteten auf Augenhöhe ins Spiel und manch einem Zuschauer fiel auf, dass sich die beiden Equipen gut auf die bevorstehende Partie vorbereitet hatten. Weil Frauenfeld, Liestal und Aarau sich mit 24 Punkten den zweiten bis vierten Platz teilten, war besonders viel Brisanz drin. Es war letztendlich das Spiel um Rang 2. Seuzach-Stammheim konnte diese Saison durch keinen Widersacher in Gefahr gebracht werden und ist bereits Wochen im Voraus klarer Damen-Meister.
 
Aarau verlor das letzte Spiel gegen Seuzach. Dadurch schied man im Kampf um die Ligakrone ebenfalls aus. Auch die starke, junge, energische Equipe aus Aarau konnte den Siegeslauf von Egedova und Co nicht eindämmen. Diese Ausgangslage herrschte also vor dem Liestal-Aarau Spiel. Im Vergleich zu allen anderen Heim-Spielen sah man bereits nach wenigen Minuten, dass an diesem Freitagabend eine andere Form von Basketball gespielt wurde. Aarau klebte in der Verteidigung nah an den Liestalerinnen und dies änderte sich bis zur letzten Spielminute nicht. Liestal agierte sehr souverän gegen das Ganzfeld-Pressing, doch die Transition kostete deutlich mehr Kräfte als gegen andere Teams. Dillier brachte den Ball gegen den Druck der Aarauer Defense sicher ins Front-Court. Das erste Viertel endete 12:15 für Aarau.

Milowitsch, Mastel und Erni hatten einen guten Einstand. Im zweiten Viertel hatte Liestal einen kurzen Durchgänger und genau diese Schwächephase nutze Aarau klug um einen 10-Punkte-Vorsprung herauszuspielen. Dadurch drohte Liestal ein ähnliches Schicksal wie bereits gegen die 2 anderen Topteams der Liga (Seuzach, Frauenfeld) - ein stetiger Aufholkampf. Wiget hielt dagegen, scorte und kämpfte energisch nach jedem Rebound und Loose Ball. Nach der Hälfte startete Liestal zur Aufholjagd. Daniela Erni positionierte soich eins ums andere mal hervorragend im Offensivspiel. Erni hat eine Tendenz v.a. gegen stärkere Teams ihre Erfahrung (Ex Uni-Basel-Spielerin) gewinnbringend in die Liestaler Offensiv-Mischung einzubringen. Das Publikum erwachte und feierte jeden Punkt mit Trommelschlägen und Applaus.

Im dritten Viertel hätte Liestal den Anschluss schaffen können, doch so gut einige Spielzüge waren, desto unverständlicher waren die Unkonzentriertheiten. Oftmals wurden Spielerinnen frei ins Trapez hineingelassen, die dann zu einfachen Punkten kamen oder das Box-Out wurde vernachlässigt. Aarau profitierte auch von einigen Turnovers, die ihnen das schnelle Transition-Game eröffneten. 32:44 stand es nach dem dritten Viertel. Im Basketball eigentlich noch machbar, gegen Aarau aber schwierig. Im  letzten Viertel zeigte Wiget einige schöne Spielzüge ab Pick-And-Roll. Liestal zeigte sich in der Offensive variabler als auch schon. Immer wieder keimte Hoffnung, die dann von Aarau wieder zerschlagen wurde. Oftmals war Liestal ein Schritt zu spät oder liess die Aussenpositionen offen. Aarau erzwang dies meist mit schnellem Ball-Movement oder gezielten Speed-Dribblings vorbei an den Verteidigerinnen. So kam Blau-Weiss zu Freiräumen. Bemüht war man auf Liestaler Seite trotzdem immer und der Einsatz stimmte! Zwischendurch war es aber auch die Klasse einzelner Aarau-Spielerinnen im Trapez, die den Liestalern Sorge bereiteten. Auf Aarau-Seite spielte beispielsweise Nadine Kern und Katja Wasser eine makellose Partie.

Den Zuschauern und Fans hat die Partie gefallen. Beide Teams sprinteten und kämpften bis zur letzten Sekunde um jeden Ball. «Das war richtig guter, sauberer und fairer Basketball von beiden Teams», resümierte ein langjähriger Basketball-Beobachter aus Aarau. «Viele Spiele diese Saison hatten nicht diese Qualität», ergänzte er.  Wir fügen gerne an, dass wir aus Liestaler Sicht trotz dem guten Basketball doch lieber gewonnen hätten smile
 

Liestal Basket 44 – BC Alte Kanti Aarau 44:60 (18:27)
Liestal, Gitterli. SR: Habich S.; Boutry A.
16.3.2018., 50 Zuschauer.
Liestal: Mastel (8), Schoene J., De Laat (4), Milowitsch (6), Messerli, Dillier, Erni (13), De Simone, Schnyder,
Wiget (13). - Coach: Schoene R.

Viertelsresultate: 12:15, 6:12, 14:17, 12:16

 
 

Was für eine Begegnung! Vergangenen Samstag standen sich der Drittplatzierte und Viertplatzierte im Gitterli gegenüber. Beide Erstliga Damenmannschaften wussten, dass sie heute gewinnen könnten, denn bereits das letzte Spiel gegeneinander war ein Spektakel gewesen. Damals konnte sich Liestal durch einen starken Start den Sieg holen, anders als am Samstag. Dort war das erste Viertel mitunter ein Grund für die 52:61 Niederlage. Es bleibt also spannend. Gekämpft wird jetzt um den zweiten oder vierten Platz, je nachdem ob die ebenfalls starke Mannschaft Aarau geschlagen werden kann.

Das Spiel begann schon vor Beginn suboptimal. Smith, die im letzten Spiel gegen Frauenfeld eine tragende Rolle gespielt hatte, verletzte sich im Training und fiel aus und auch die treffsichere De Laat konnte nicht teilnehmen. Langsam machen sich die Ausfälle bemerkbar. Es bestand jedoch keine Not. Mit 8 Spielerinnen konnte das Spiel angetreten werden.

Liestal startete ruhig ins erste Viertel. Chancen wurden herausgespielt... Aber nicht verwertet. Leider zeigte sich die Heimmannschaft auch nicht ganz so dominant wie sonst bei den Offensivrebounds und konnte nur sehr wenige Bälle wieder für sich gewinnen. So ging Frauenfeld im ersten Viertel mit 7:12 in Führung. Ein aufzuholender Vorsprung, welcher auch immer kleiner gemacht wurde, bis dann wieder eine Phase kam, in der zu viele Würfe nicht verwertet wurden. Es war ein hin und her und schliesslich fiel das zweite Viertel unentschieden aus. Es war einfach von vielem ein bisschen zu wenig auf Liestaler Seite und Frauenfeld zeigte sich bei der Treffsicherheit und beim Rebounding ein bisschen stärker.

Im dritten Viertel konnte von Glück geredet werden, dass Frauenfeld auch einige Patzer im Abschluss hatte. Zwei, dreimal konnten sie einen Turnover verursachen und verwerteten den hundertprozentigen nicht. Trotzdem vergrösserten sie den Punkteabstand noch einmal um 6 Punkte. Liestal humpelte immer etwas hintendrein, holte kurzzeitig den Punktestand sogar bis auf einen Punkt wieder auf, nur um dann wieder eine Phase zu haben, in der wieder mehr Körbe kassiert als erzielt wurden. Die Frau- Frau Verteidigung liess teilweise etwas nach. Das letzte Viertel war spannend bis zum Ende, denn dann fand Milowitsch wieder ins Spiel und verwertete wichtige Punkte. Kombiniert mit dem «Dreier-Swish» von Jasmine konnte man hören, wie die Zuschauer und Frauenfeld den Atem bis zum Schluss anhielten. Doch leider liessen sich die Thurgauerinnen nicht aus der Ruhe bringen und so wurde das Spiel mit 52:61 beendet.

Ein verdienter Sieg für Frauenfeld, doch trotz der Niederlage bleibt Liestal auf dem 3. Platz. Am Freitag wird dann um den zweiten Platz gekämpft. Da sollte schon ein Sieg her!

Liestal Basket 44 – CVJM Frauenfeld 52:61 (22:27)
Liestal, Gitterli. SR: Siramy J.; Donati, M.
10.3.18., 30 Zuschauer.
Liestal: Wiget (8), Mastel (6), Erni (2), Messerli (4), Schoene (10), Milowitsch (6), Dillier (16), De Simone.
- Coach: Schoene R.

Viertelsresultate: 7: 12, 15:15, 16: 22, 14:12.

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