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Die glorreichste Zeit erlebte der Liestaler Damen Basketball in den 90er Jahren als 3 Damen-Teams im Meisterschaftsbetrieb für Wirbel sorgten. Auf nationalem Niveau träumte der damalige SC Liestal gar von einem Aufstieg in die Nationalliga B. Liestal entschloss sich allerdings für den Breitensport. Jüngst entwickelt sich der Damen-Basketball in eine ähnliche Richtung wie damals - ein Aufstieg in die 1.Liga und eine zweite Equipe werden plötzlich wieder zum Thema. Dazu braucht es aber noch ein hartes Stück Arbeit.

Vergangenen Samstag trafen die Damen 1. Liga zu Hause auf Opfikon Basket. Nach fünf Auswärtsspielen endlich das erste Heimspiel. Die Liestalerinnen starteten souverän ins Spiel und konnten sogleich in Führung gehen. Schöne Abschlüsse wurden herausgespielt und so stand es nach dem ersten Viertel 20:6.

Die Leistung der Liestalerinnen blieb über das ganze Spiel hinweg relativ konstant. Durch gutes Zusammenspiel wurden immer wieder schöne Abschlüsse herausgeholt. Der Druck in der Defense wurde stets hoch gehalten, was Opfikon oft zu schwierigen Abschlüssen zwang. Auch bezüglich Rebounding behielt Liestal gegenüber Opfikon die Oberhand. Die Damen gewannen das Spiel verdient mit 69:37.

Das erste Heimspiel ist absolut geglückt. Weiter in der Meisterschaft geht es für die Damen voraussichtlich erst im Januar.

Damen 1. Liga Meisterschaft 2021/2022
Liestal Basket 44 – Opfikon Basket Blizzards 69:37 (32:18)
Samstag, 4.12.2021, 14 Uhr, Gitterli (Liestal) | SR: Jusufi, Russo

Liestal Basket: Culjak, Hecquet, Dünner, Schoene, Schnyder, Mertin, Milowitsch, Amor, Zimmerli, Wiebe, Wiget. – Coach: R. Schoene

 

Am vergangenen Samstag reisten die Liestaler Damen nach Zürich, um gegen die GC Zürich Lady Wildcats anzutreten. Zunächst lief alles wie geplant; die Liestalerinnen starteten sehr gut ins Spiel und konnten im ersten Viertel, dank hoher Laufbereitschaft und schönem Teamplay, 28 Punkte erzielen. Auch im zweiten Viertel kam es zu guten Abschlüssen, allerdings wurden diese mit zunehmender Spielzeit oftmals zu früh gesucht und einige Würfe aus Halbdistanz fanden den Weg nicht in den Korb. Dennoch führte Liestal zur Pause mit einem Vorsprung von 13 Punkten (21:34).

In der zweiten Halbzeit konnten die Liestalerinnen ihren Vorsprung nur in kleinen Schritten ausbauen. Die Leistung glich einer Berg- und Talfahrt. Phasenweise wurde das Vorgenommene gut umgesetzt und man fand durch cleveres Teamplay immer wieder Lücken in der gegnerischen Verteidigung. In anderen Abschnitten fehlte es an der notwendigen Geduld und Kreativität und man musste durch ungenaue Pässe einige Ballverluste hinnehmen, welche die Gastgeberinnen dankend annahmen und zurück ins Spiel brachten. In den Schlussminuten des Spiels gelang es den Liestaler Damen jedoch die Oberhand zu behalten und durch eine präsente Verteidigung, gewonnene Rebounds und sichere Treffer von der Freiwurflinie, die Partie nach Hause zu bringen.

Insgesamt blicken die Liestalerinnen auf eine durchzogene Leistung zurück. Es ist dem Team hingegen hoch anzurechnen, dass man sich nach turbulenten Tagen und mit reduzierter Besatzung, geschlossen den Aufgaben stellte und mit grosser Motivation diesen wichtigen Auswärtssieg erkämpfte. In den verbleibenden Trainings, werden Team und Coach die Gelegenheit nutzen, am Teamplay zu feilen, um bereits beim nächsten Heimspiel vom kommenden Samstag, 4.12.2021, gegen Opfikon, ein abgeklärteres Spiel zu zeigen. Spielbeginn: 14.00 Uhr, Gitterli.

Damen 1. Liga-Meisterschaft 2021/22
GC Zürich Lady Wildcats - Liestal Basket 44 | 55:73 (21:34)
Samstag, 27. Nov. 21, 19:00 Uhr, Im Birch (ZH) 
SR: Zimmermann, Al Jassin 

Liestal: Amor, Culjak, Dünner, Erni, Hecquet, Milowitsch, Wiebe, Wiget, Zimmerli. – Coach: R. Schoene, Assistant: J. Schoene

Das erste Viertel starteten die Liestalerinnen mit einer starken Defense. Die Gegnerinnen wurden gezwungen, schwierige Würfe aus der Distanz zu nehmen. Dabei hat Liestal die Bretter dominiert, die leider nicht in Fastbreaks umgewandelt wurden. Im zweiten Viertel verloren die Liestalerinnen ihre Konzentration, was zu einigen Fehlpässen führte. In die Halbzeitpause gingen die Liestalerinnen mit 21:35 in Führung.

Anfangs der zweiten Halbzeit gab es für Liestal nur ein Gas, Vollgas. Viele Punkte konnten mit schnell ausgelösten Fastbreaks erzielt werden. So konnten wir mit einem Vorsprung von 26 Punkten in das letzte Viertel starten. Das letzten Viertel gewannen die Liestalerinnen mit 41:68.

Damen 1. Liga-Meisterschaft 2021/22
KSCW Lions - Liestal Basket 44 | 41:68 (21:35)
Samstag 13. November 2021, 18:30 Uhr, Kantonsschule Wiedikon (Zürich)
SR: Michel, Marimar

Liestal: Amor, Culjak, Erni, Hecquet, Mertin, Milowitsch, Roth, Wiebe, Wiget, Zimmerli. – Coach: R. Schoene, Assistant: J. Schoene

Am Donnerstagabend reisten die Damen 1. Liga nach Zürich in die schöne Halle im Leutschenbach.

Die Liestalerinnen starteten stark ins Spiel und konnten viele Punkte durch Steals und anschliessende Fastbreaks erzielen. Im zweiten Viertel konnten die Damen ihren Vorsprung weiter ausbauen. Divac liess den Ball zwar schön laufen, fand aber nicht wirklich ein durchkommen durch Liestals Zone. Zur Halbzeit stand es 16:34. Doch es war klar, da ist noch nichts gewonnen. Divac ist bekannt als starkes Team. Raphis motivierende Worte und Vertrauen stärkten die Damen zusätzlich.

Doch auch im dritten Viertel machte Liestal Druck. Im Angriff wurden schöne Abschlüsse rausgespielt, in der Defense konsequent verteidigt. Trotz Vorsprung blieben die Liestalerinnen auch im vierten Viertel top konzentriert. Mit 24 erzielten Punkten zogen die Liestalerinnen entgültig davon. Endresultat: 32:77.

Damen 1. Liga-Meisterschaft 2021/22
BC flying Divac D1 – Liestal Basket 44 | 32:77 (16:34)
Donnerstag, 4. November 2021, 20.15 Uhr, Leutschenbach (Zürich)
SR: Schaudt Caspar, Rashiti Ilir

Liestal: Amor, Culjak, Erni, Hecquet, Mertin, Milowitsch, Roth, J. Schoene, Wiebe, Wiget, Zimmerli. – Coach: R. Schoene

Wie ein alter Theaterglaube so schön sagt: Eine Generalprobe voller Pleiten, Pech und Pannen ist ein gutes Omen für eine erfolgreiche Show. Ob sich die Weisheit aber auch auf ein Basketballspiel übertragen lässt, sollte sich am vergangenen Wochenende zeigen.

So reisten die Liestaler Basketballerinnen nach dem eher missglückten Abschlusstraining sichtlich angespannt, aber auch voller Vorfreude, am Samstagabend nach Frauenfeld. Mit Frauenfeld wartete zugleich ein Gegner, gegen welchen schon oft nur wenige Punkte über Sieg oder Niederlage entscheiden mussten.

Passend zur Vorgeschichte gestaltete sich der Beginn der Partie nervös und den Liestalerinnen unterliefen in den ersten Angriffen einige Fehler. Durch vollen Einsatz und eine aggressive Zonenverteidigung konnte das gegnerische Team jedoch erfolgreich unter Druck gesetzt und einige Pässe abgefangen und direkt mit einem Gegenangriff in zwei Punkte verwandelt werden. So zog LB44 kurzzeitig mit einigen Punkten davon. Leider gelang es dem Heimteam zunehmend Lösungen gegen die Defense zu finden und so kamen sie bis zum Ende des ersten Viertels wieder bis auf 3 Punkte heran (17:20).

Im zweiten Viertel konnten die Liestalerinnen durch eine starke Teamleistung und vor allem harter Arbeit am Rebound entscheidend davonziehen. Die Frauenfelder Damen fanden keine Lösung gegen das entfesselte Team aus Liestal und so konnte man mit einem komfortablen Polster von 18 Punkten in die Halbzeitpause gehen (22:40). Die zweite Halbzeit war schliesslich geprägt von Höhen und Tiefen auf beiden Seiten und das Spiel verlief entsprechend ausgeglichen. Während die Liestalerinnen vor allem mit ihrem schnellen Umschaltspiel zu überzeugen versuchten, blieben die Frauenfelderinnen mit erfolgreichen Würfen aus der Distanz dran. Der Sieg war aber zum Glück zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr und das Spiel ging mit 51:74 an LB44. Nun gilt es das gewonnene Selbstvertrauen mitzunehmen und am Donnerstag auswärts gegen den BC Divac an die tolle Teamleistung anzuknüpfen.

Damen 1. Liga-Meisterschaft 2021/22
Frauenfeld Damen 1 – Liestal Basket 44 | 51:74 (22:40)
Samstag, 30. Oktober 2021, 19.00 Uhr, Kanti Frauenfeld
SR: Jaksic, Ljubanic

Liestal: Amor, Culjak, Erni, Hecquet, Mertin, Milowitsch, Roth, J. Schoene, Wiebe, Wiget, Zimmerli. – Coach: R. Schoene

Uns war von Anfang an klar, dass dies kein einfacher Match werden wird. Dies zeigte sich dann auch gleich bei Spielbeginn. Die Spielerinnen aus Arlesheim trafen mit ihrer hohen Trefferquote so gut wie jeden Korb. Wir mussten in der ersten Halbzeit viele Punkte einstecken und konnten selber nicht viele erzielen. Mit 34 Punkten hinter Arlesheim zogen wir uns in die Kabine zurück. Nach den motivierenden Worten von Gisi und Sven traten wir zurück auf das Feld. Ab der zweiten Hälfte spielten unsere Gegnerinnen sogar Fullpress Defense, was das Spiel nicht gerade vereinfachte. Trotzdem schafften wir es vor allem im letzten Viertel endlich anständige Defense zu spielen.

Auch wenn wir hochhaus mit 93 zu 37 verloren haben, konnten wir viel lernen und uns wurde bewusst wo wir in der nächsten Saison stehen wollen. Ausserdem konnten auch zwei unserer neuen Spielerinnen, Selin Gökpinar und Lena Koch ihre ersten Körbe machen und das gegen die erfahrenen Arlesheimerinnen.

Nach einem kurzen und intensiven Warm-up konnte es losgehen. Mit dem Auswärtsspiel gegen die Goldcoast Wallabies fiel für die Liestaler Erstligistinnen der lang ersehnte Startschuss in die neue Saison.

Es sind Auftaktspiele, deren Ausgang man sich erhofft, jedoch in der Art und Weise, wie sie ausgetragen werden, fürchtet. Obwohl die Liestalerinnen topmotiviert in die Partie starteten, waren die ersten Bewegungen auf dem Feld geprägt von hektischen Aktionen und auch die fehlende Spielpraxis war noch deutlich erkennbar. Die Liestaler Damen blieben jedoch fokussiert und kämpften mit viel Einsatz um jeden Ball, was sich mit zunehmender Spielzeit lohnen sollte. Das Zusammenspiel klappte nun besser und Überhastete Entscheidungen im Angriff wurden reduziert. Zur Halbzeit führte Liestal mit einem kleinen aber wichtigen Vorsprung von acht Punkten.

Nach der Pause gelang es den Liestalerinnen den Schwung aus dem zweiten Spielviertel mitzunehmen. Unter den Brettern konnten die Rebounds gewonnen werden und kluge Zusammenspiele im Angriff brachten die nötigen Punkte, um sich Schritt für Schritt von den Zürcherinnen abzusetzen. Leider unterliefen den Liestaler Damen zwischenzeitlich immer wieder vermeidbare Fehler, was die Wallabies clever zu nutzen wussten und nach erfolgreichen Gegenangriffen und zwei Treffern aus der Distanz postwendend zurück ins Spiel brachten. Nach einem kurzen Timeout gelang es Liestal erneut mit kühlem Kopf aufs Feld zurückzukehren, um das Spielgeschehen wieder zu bestimmen. Dank konzentrierter und aufsässiger Verteidigungsarbeit erschwerte man den Gastgeberinnen das Zusammenspiel sehr und ihre Leistungsträgerinnen konnten nicht wie zuvor in Szene gesetzt werden. Im Gegenzug agierte Liestal während den Schlussminuten mit überlegten Aktionen im Angriff und konnte somit am Ende des Tages einen ersten Sieg in der noch jungen Saison mit nach Hause nehmen. Die gewonnen Erkenntnisse gilt es nun in die bevorstehenden Trainings mitzunehmen und sich auf das nächste Auswärtsspiel vom kommenden Samstag in Frauenfeld vorzubereiten.

Damen 1. Liga - Meisterschaft 2021/22
Goldcoast Wallabies – Liestal Basket 44 | 47:62 (21:29)
Samstag, 23. Oktober 2021, Allmendli (Erlenbach)
SR: Araya Cerda, Wyss

Liestal: Amor, Culjak, Erni, Hecquet, Mertin, Milowitsch, Roth, J. Schoene, Wiebe, Wiget, Zimmerli. – Coach: R. Schoene

Nicht nur die neue Formation D2/DU20 sondern auch das erste Meisterschaftsspiel für ein paar von uns überhaupt war neu letzten Dienstag. 

 

Motiviert und gespannt, vielleicht auch ein bisschen nervös starteten wir unser Heimspiel gegen Pratteln mit der gewohnten Frau-Frau Deckung. Der Auftrag war entweder Transition oder Motion zu spielen, Beides bereite uns ein bisschen Mühe. Die langen Pässe kamen zu spät und Motion wurde mit einem zu frühen Korbversuch abgewürgt. Das erste Viertelresultat sah folglich mit 11:9 wenig zufriedenstellend aus.  Weiterhin mit Frau-Frau Deckung aber neuer Besetzung starteten wir ins zweite Viertel. Nach ein paar Minuten wechselten wir auf Zone, was unseren Gegnern sehr gelegen kam. Die erhofften Gegenstösse aus der Zonenverteidigung blieben aus und Pratteln fand einfache Wege in die Zone einzudringen und  zu punkten. Irgendwie war der Wurm drin. 

 

Die Pause brachte dem Liestaler Team den erhofften Abstand und die SpielerInnen konzentrierten sich danach vermehrt auf ihre Rollen: starke Verteidigung, Würfe zum richtigen Zeitpunkt, Fastbreaks mit präzisen Pässen. Myriam Dünner war nun kaum mehr zu stoppen und versenkte von ihren gesamthaft 18 Punkten 14. Obwohl es gegen Schluss dann doch nochmals knapp wurde, behielten Gisi und Sven ihre Ruhe und führten unser Team verdient zum knappen Sieg von vier Punkten.

 

LIestal 45 - Pratteln 41

Spielerinnen: Wittstich Monika, Gökpinar Selin, Dünner Myriam, Temesgen Batseba, Estifanos Elsa, Koch Lena, Mathys Serajna, Terzic Ajla, Stohler-Rhyner Silvia, Gundel Gisi, Messerli Maria

Coach: Gundel Gisi, Wolf Sven

Zum Auftakt der Meisterschaft trafen die Damen von LB44 gleich auf den klaren Meisterschaftsfavoriten aus Luzern. Die Liestalerinnen gingen diese Herkulesaufgabe mit viel Elan an und konnten unter vollem Einsatz die Anfangsphase ausgeglichen gestalten. Zur ersten Viertelpause führte LB44 mit 15 zu 14.

Dieser Anfangseffort konnte leider nicht aufrechterhalten werden, die Kräfte schwanden und somit zog Luzern ab dem zweiten Viertel davon. So stand es zur Pause 23 zu 32 für das mit vielen renommierten Spielerinnen gespickte Luzerner Team. Dieser Trend setzte sich im dritten Viertel fort. Eins ums andere Mal spielten die flinken Luzernerinnen mit ihrem technisch versierten Spiel die Defensivreihen von LB44 aus. Spätestens zu diesem Moment war klar, dass die Liestalerinnen an diesem Samstag vor allem an Erfahrung gewinnen würden und den Sieg den Luzernerinnen überlassen müssen.

Im vierten Viertel mobilisierte LB44 nochmals die letzten Kräfte und konnte so noch einige schöne Punkte herausspielen. Am Ende dieser kräfteraubenden Partie resultierte nichtsdestotrotz eine deutliche Niederlage von 46 zu 81. Im Hinblick auf die nächsten Spiele gilt es für das Team von Raphael Schoene im Training konsequent zu arbeiten und mit viel Freude das eigene Spiel weiterzuentwickeln.

Damen 1. Liga-Meisterschaft 2020/21
Liestal Basket 44 – STV Luzern 46:81 (23:32)
Samstag 17. Oktober 2020, 18.00 Uhr, Gitterli (Liestal)
SR: Mekkattu, Lovsin Barle

Liestal: Amor, Culjak, De Simone, Hecquet, Milowitsch, Roth, Scharowski, Schnyder, Wiget, Zimmerli -
Coach: R. Schoene, Assistant: J. Schoene

Nach einer langen coronabedingten Matchpause startete das Damen 2. Liga Team mit Coach Jasmine Schoene motiviert in die neue Saison. Mit Arlesheim traf man auf einen altbekannten Gegner, der die Liestaler Damen stets gefordert hatte.

Der Start ins erste Viertel verlief zuerst etwas holprig, weshalb Coach Jasmine Schoene bereits in der zweiten Minute ein Timeout nehmen musste, um die Damen daran zu erinnern, dass das Spiel bereits begonnen hatte. Das Timeout zeigte Wirkung und nach dem ersten Viertel lagen die Liestalerinnen mit 17:10 in Führung.

Das zweite Viertel war geprägt von starker Defense auf beiden Seiten. Die Teams kämpften um jeden Rebound und Liestal gelang es meistens recht gut, die Distanzwürfe der Arlesheimerinnen von aussen zu unterbinden. Dennoch holten die Arlesheimer Damen auf und Liestal begab sich mit einem hauchdünnen Vorsprung von 24:21 in die Halbzeitpause.

Nach der Pause galt es die Halbzeit-Anweisungen von Coach Jasmine umzusetzen und den Vorsprung wieder auszubauen, was sich leider nicht wie gewünscht in die Tat umsetzen liess. Arlesheim legte in der zweiten Halbzeit einen Zahn zu und nahm mit einer gezielten Frau-Frau Defense gewisse Liestalerinnen komplett aus dem Spiel. Auch die sorgfältig neu eingeübten Systeme entpuppten sich noch nicht bei allen Liestalerinnen als sattelfest und die Spielzüge scheiterten an Missverständnissen unter den Spielerinnen, weshalb man die Führung nach dem dritten Viertel an Arlesheim abgeben musste.

Im letzten Viertel gelang den Liestaler Damen nicht mehr viel. Arlesheim zog vermehrt in die Zone und schaffte es immer wieder, ihre Nummer 15, V. Stopnicer, freizuspielen, die in der Zone leichtes Spiel hatte. Gleichzeitig herrschte bei den Liestaler Damen eine gewisse Orientierungslosigkeit und die wenigen Wurfchancen, die man sich erarbeiten konnte, wurden nicht verwertet, weshalb die Arlesheimerinnen das Spiel am Ende mit 42:57 für sich entschieden.

Trotz allem hat die erste Halbzeit gezeigt, dass bei den Liestalerinnen Potenzial vorhanden ist und man in den kommenden Spielen – sofern Corona dies zulässt – darauf aufbauen kann.

Viertelresultate: 17:10/7:11/12:20/6:16

Es spielten Hecquet (3), Donzé, Walther M. (16), Widmer (2), Wittsich (2), Scharowski (3), Zimmerli (5), Walther P. (2), Schnyder (7), Messerli (2)

Coach: Jasmine Schoene

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