Damen 1.Liga

Damen 1.Liga (31)

Vergangenen Sonntag stand in der 1. Liga der Damen «DAS Spiel» auf dem Programm: Greifensee Basket gegen Liestal Basket 44. Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel, würden die Liestaler Damen die Saison auf dem dritten Platz beenden. Die Teams auf den ersten vier Plätzen wären aufstiegsberechtigt. Auch wenn der Aufstieg in die zweithöchste Landesliga (Nationalliga B) für Liestal noch kein Thema ist, so war der dritte Tabellenrang ein klares Ziel, welches man am Ende der Saison erreichen wollte. Ein Ziel, das schlussendlich mit einem Kopf-an-Kopf Rennen hart erkämpft wurde. Plus Eins stand es nach dem Abpfiff zur Freude von Liestal und Playmaker Schoene versenkte, ohne sich aus der Ruhe zu bringen, noch zwei zusätzliche Freiwürfe.

Ein harziges Spiel, in welchem sich beide Teams nichts schenkten und bis zur letzten Sekunde alles gaben. Greifensee zeigte sich deutlich stärker als zu Saisonbeginn und wusste immer eine Antwort auf den Angriff der Baselbieterinnen. Nur schleichend gelang es Liestal sich einen kleinen Vorsprung zu erspielen. Nach dem ersten Viertel war es ein Punkt (17:18) und nach dem Zweiten, deren Sieben (30:37). Es hiess also definitiv: Am Ball bleiben!

Spannend wurde es vor allem gegen Ende des vierten und letzten Spielviertels: Plötzlich setzte Greifensee zu einer Verfolgungsjagd an und brachte die schon fast siegessicheren Gäste noch einmal mächtig ins Schwitzen. Aus fünf Punkten Vorsprung, wenige Sekunden vor Spielschluss, wurden Drei und als Hafner das Heimteam mit einem weiteren Dreipunktewurf zum Ausgleich «schoss», hielten alle den Atem an. Es waren noch 13 Sekunden zu spielen..., und dann Peng — Ausgleich! Doch diese 13 Sekunden sollten noch andauern. Immer wenn die Liestalerinnen dachten, jetzt den entscheidenden Punkt erspielt zu haben, antwortete Greifensee postwendend. Schlussendlich bewies Schoene wieder einmal Nerven aus Stahl und versenkte gleich mehrmals wichtige Freiwürfe, während sich bei Greifensee der Ball dann doch noch entschied, nicht im Korb zu landen.

Dritter Platz in der Tabelle und dies, nachdem die Liestaler Damen diese Saison erstmals wieder in der ersten Liga antraten! Hut ab vor dieser Leistung! Wir dürfen gespannt sein, was dieses Team noch zu bieten hat!

Damen 1. Liga
15.4.2018 - Breiti (Greifensee) | SR: Perrone, Jablan
Greifensee Basket - Liestal Basket 44: 72:75 (30:37)
Viertelsresultate: 17:18, 13:19, 22:21, 20:17

Liestal: Mastel (14), Schoene (13/2x3), De Laat (14/2x3), Dillier (4), Erni (17), Schnyder (4), Wiget (9), De Simone. - Coach: Schoene R.

Link: Probasket Schlussrangliste 2017/18

Vergangenen Samstag lieferten sich die beiden Erstligateams Liestal Basket 44 und Opfikon Basket einen harten Kampf. Während Liestal offensichtlich mit der falschen Einstellung angereist war zeigte Opfikon einen enormen Kampfgeist für den Sieg. Und dies, obwohl Liestal das letzte Spiel mit über 40 Punkten gewann. Nur knapp konnte Liestal das Spiel noch drehen, den Schalter umzulegen und mit 45:49 den Sieg feiern.

Die Damen aus dem Baselland starteten zurückhaltend. Ein Vergleich mit der angezogenen Handbremse fiel auf der Spielerbank. Eine sehr treffende Bezeichnung. Alles, was die Damen taten war langsamer und lockerer als sonst. Die Zonenverteidigung hätte deutlich mehr Biss vertragen können und die Cuts in der Offensive hätten schneller und explosiver erfolgen müssen. Doch ich möchte das Spiel nicht zu schlecht reden. Auch wenn alles etwas langsamer als sonst ausfiel, konnten die Damen mit sauberen Pässen und Abschlüssen mehr als einmal zum Korb ziehen und zeigten, dass das Zusammenspiel auch so kein Thema war. Doch Opfikon wollte mehr. Sie zeigten, dass sie diesen Sieg unbedingt wollten und kämpften. Sie kämpften um die Rebounds und auch in der Verteidigung schenkten sie nichts. Knapp ging Opfikon nach dem ersten Viertel mit 3 Punkten in Führung. Nach einigen Inputs durch Coach Schoene ging es im zweiten Viertel vor allem in der Offensive etwas besser weiter. Phasenweise gelang es den Damen, die Bremse etwas zu lösen und wunderbare Punkte zu erzielen. Nur leider wurden in der Defensive ebenso Punkte kassiert. Das Viertel fiel somit unentschieden aus.

In der Halbzeit folgte dann eine intensive Besprechung mit Coach Schoene- ohne Spielbrett und Taktik. Jetzt den Schalter noch umzulegen sei nicht einfach, doch dies entschied jetzt über Niederlage oder Sieg! Es war jetzt ganz klar eine Einstellungsfrage.

Und dann drehten die Damen auf. Die ersten Minuten nach der Halbzeit dominierten sie das Spiel mit Teamplay und Treffsicherheit. Für kurze Zeit zeigten sie sich schon mehr, wie man die Damen sonst kannte. Doch auch Neues wurde ausprobiert. Die Centerspielerin Schnyder begeisterte das aus Rheinfelden angereiste Publikum mit einem perfekt versenkten Distanzwurf hinter dem Korb. Der erspielte Vorsprung von Opfikon wurde immer kleiner und schliesslich endete das 3. Viertel mit 36:39 für Liestal. Seriös wurde der kleine Vorsprung dann auch im Endspurt gehalten und Liestal ging doch noch als glücklicher Sieger mit 45:49 vom Platz.

Opfikon Basket BlueWings - Liestal Basket 44 45:49 (26:23)
Lättenwiesen, Glattbrugg | SR: Amberg, Ljubanic | Sa., 7.4.2018

Liestal: Erni (14), Mastel (11), Schoene (9), De Laat (4), Schnyder (4), Wiget (4), Dillier (3), Messerli, De Simone. - Coach: Schoene R.

Viertelsresultate: 14:11 | 12:12 | 10:16 | 9:10

 

Erinnern wir uns zurück an das erste Spiel des Jahres: Liestal gegen Wiedikon. Zwar konnte Liestal damals schon einen deutlichen Sieg mit 59:36 nachhause bringen, zeigten jedoch nicht annähernd die Leistung, die sie hätten zeigen können. Den Damen blühten danach einige  Korblegertrainings, da die Trefferquote damals nicht anzusehen war.

Diesen Freitag war eine deutliche Steigerung zu erkennen, auch wenn nicht alles immer rund lief. Die Damen starteten mit einem traumhaften Zusammenspiel und überrannten die Gäste aus Wiedikon während den ersten Minuten komplett. Fastbreak um Fastbreak, Korb um Korb. Liestal führte bereits nach wenigen Minuten mit über zehn Punkten und gönnten den Gegnerinnen, mithilfe einer motivierten Zonenverteidigung, nicht einen einzigen Treffer. Nach dem ersten gespielten Viertel stand es 17:4 für Liestal und zufrieden wurde nach einem anstrengenden Viertel kurz verschnauft.

Das folgende Viertel verlief dann leider deutlich schwächer. Etwas chaotisch und zu locker wurde im Angriff gespielt und niemand wollte so wirklich Verantwortung zum Punkten übernehmen ­— und wenn, dann nur unter Druck der 24 Sekundenuhr. Doch auch Wiedikon zeigte sich nach dem schlechten Start unentschlossen unter dem Korb und die enge Frau-Frau Verteidigung der Baselbieterinnen konnte die Gegnerinnen mehr als einmal zu einem «Airball» oder Ballverlust zwingen. So glich die Verteidigung das Angriffspiel wieder aus und Liestal blieb in deutlicher Führung. In der Pause war dann Coach Schoene an der Reihe: Er war mit der gezeigten Leistung im zweiten Spielabschnitt nicht zufrieden und ermahnte sein Team zu einem kontanteren Spiel. Das Tempo und die Konzentration musste aufrechterhalten werden, egal was der Punktestand aussagte!

Dementsprechend motiviert startete man in die zweite Halbzeit ­— und tatsächlich: Die Frau-Frau Verteidigung liess niemanden zum Korb und insgesamt konnten die Zürcherinnen bis zum Ende des dritten Viertels gerade mal vier Punkte erzielen. Der Angriff wirkte nun auch wieder strukturierter und die meisten Bälle fanden ihr Ziel. Und auch im letzten Viertel, als man mehrmals zwischen Zone und Frau-Frau Verteidigung wechselte, konnte der Korb konsequent verteidigt werden und die Liestaler Damen gingen am Ende als deutliche Siegerinnen vom Platz.

Doch als ob der Sieg nicht genug wäre, wartete am Ende eine gelungene Überraschung auf die Damen. Das zweite Damenteam hatte nämlich einen Apéro vorbereitet, bei dem gemeinsam auf die bisher erfolgreich verlaufene Saison angestossen wurde. Eine grandiose Idee, die noch lange für Unterhaltung und zahlreiche Wurfwettbewerbe bis in die späten Abendstunden führte. Dies beweist wieder einmal die Freundschaften unter den Spielerinnen, die nicht nur durch Basketball, sondern auch durch gemeinsame Schneetage, Team-Essen und regelmässige Treffen ausserhalb des Courts gepflegt werden.

KSC Wiedikon - Liestal Basket 44 57:20 (28:12)
Liestal, Ballonhalle Gitterli, SR: Novakovic, Habich
23.03.2018, 60 Zuschauer

Liestal: Mastel (12). De Laat (9), Wiget (8), Milowitsch (7). Erni (6), Schoene (6), Dillier (5), Schnyder (2), Messerli (2), De Simone. - Coach: Schoene R.

Viertelsresultate: 17: 4 | 11:8 | 15:4 | 14:4

Liestal und Aarau starteten auf Augenhöhe ins Spiel und manch einem Zuschauer fiel auf, dass sich die beiden Equipen gut auf die bevorstehende Partie vorbereitet hatten. Weil Frauenfeld, Liestal und Aarau sich mit 24 Punkten den zweiten bis vierten Platz teilten, war besonders viel Brisanz drin. Es war letztendlich das Spiel um Rang 2. Seuzach-Stammheim konnte diese Saison durch keinen Widersacher in Gefahr gebracht werden und ist bereits Wochen im Voraus klarer Damen-Meister.
 
Aarau verlor das letzte Spiel gegen Seuzach. Dadurch schied man im Kampf um die Ligakrone ebenfalls aus. Auch die starke, junge, energische Equipe aus Aarau konnte den Siegeslauf von Egedova und Co nicht eindämmen. Diese Ausgangslage herrschte also vor dem Liestal-Aarau Spiel. Im Vergleich zu allen anderen Heim-Spielen sah man bereits nach wenigen Minuten, dass an diesem Freitagabend eine andere Form von Basketball gespielt wurde. Aarau klebte in der Verteidigung nah an den Liestalerinnen und dies änderte sich bis zur letzten Spielminute nicht. Liestal agierte sehr souverän gegen das Ganzfeld-Pressing, doch die Transition kostete deutlich mehr Kräfte als gegen andere Teams. Dillier brachte den Ball gegen den Druck der Aarauer Defense sicher ins Front-Court. Das erste Viertel endete 12:15 für Aarau.

Milowitsch, Mastel und Erni hatten einen guten Einstand. Im zweiten Viertel hatte Liestal einen kurzen Durchgänger und genau diese Schwächephase nutze Aarau klug um einen 10-Punkte-Vorsprung herauszuspielen. Dadurch drohte Liestal ein ähnliches Schicksal wie bereits gegen die 2 anderen Topteams der Liga (Seuzach, Frauenfeld) - ein stetiger Aufholkampf. Wiget hielt dagegen, scorte und kämpfte energisch nach jedem Rebound und Loose Ball. Nach der Hälfte startete Liestal zur Aufholjagd. Daniela Erni positionierte soich eins ums andere mal hervorragend im Offensivspiel. Erni hat eine Tendenz v.a. gegen stärkere Teams ihre Erfahrung (Ex Uni-Basel-Spielerin) gewinnbringend in die Liestaler Offensiv-Mischung einzubringen. Das Publikum erwachte und feierte jeden Punkt mit Trommelschlägen und Applaus.

Im dritten Viertel hätte Liestal den Anschluss schaffen können, doch so gut einige Spielzüge waren, desto unverständlicher waren die Unkonzentriertheiten. Oftmals wurden Spielerinnen frei ins Trapez hineingelassen, die dann zu einfachen Punkten kamen oder das Box-Out wurde vernachlässigt. Aarau profitierte auch von einigen Turnovers, die ihnen das schnelle Transition-Game eröffneten. 32:44 stand es nach dem dritten Viertel. Im Basketball eigentlich noch machbar, gegen Aarau aber schwierig. Im  letzten Viertel zeigte Wiget einige schöne Spielzüge ab Pick-And-Roll. Liestal zeigte sich in der Offensive variabler als auch schon. Immer wieder keimte Hoffnung, die dann von Aarau wieder zerschlagen wurde. Oftmals war Liestal ein Schritt zu spät oder liess die Aussenpositionen offen. Aarau erzwang dies meist mit schnellem Ball-Movement oder gezielten Speed-Dribblings vorbei an den Verteidigerinnen. So kam Blau-Weiss zu Freiräumen. Bemüht war man auf Liestaler Seite trotzdem immer und der Einsatz stimmte! Zwischendurch war es aber auch die Klasse einzelner Aarau-Spielerinnen im Trapez, die den Liestalern Sorge bereiteten. Auf Aarau-Seite spielte beispielsweise Nadine Kern und Katja Wasser eine makellose Partie.

Den Zuschauern und Fans hat die Partie gefallen. Beide Teams sprinteten und kämpften bis zur letzten Sekunde um jeden Ball. «Das war richtig guter, sauberer und fairer Basketball von beiden Teams», resümierte ein langjähriger Basketball-Beobachter aus Aarau. «Viele Spiele diese Saison hatten nicht diese Qualität», ergänzte er.  Wir fügen gerne an, dass wir aus Liestaler Sicht trotz dem guten Basketball doch lieber gewonnen hätten smile
 

Liestal Basket 44 – BC Alte Kanti Aarau 44:60 (18:27)
Liestal, Gitterli. SR: Habich S.; Boutry A.
16.3.2018., 50 Zuschauer.
Liestal: Mastel (8), Schoene J., De Laat (4), Milowitsch (6), Messerli, Dillier, Erni (13), De Simone, Schnyder,
Wiget (13). - Coach: Schoene R.

Viertelsresultate: 12:15, 6:12, 14:17, 12:16

 
 

Was für eine Begegnung! Vergangenen Samstag standen sich der Drittplatzierte und Viertplatzierte im Gitterli gegenüber. Beide Erstliga Damenmannschaften wussten, dass sie heute gewinnen könnten, denn bereits das letzte Spiel gegeneinander war ein Spektakel gewesen. Damals konnte sich Liestal durch einen starken Start den Sieg holen, anders als am Samstag. Dort war das erste Viertel mitunter ein Grund für die 52:61 Niederlage. Es bleibt also spannend. Gekämpft wird jetzt um den zweiten oder vierten Platz, je nachdem ob die ebenfalls starke Mannschaft Aarau geschlagen werden kann.

Das Spiel begann schon vor Beginn suboptimal. Smith, die im letzten Spiel gegen Frauenfeld eine tragende Rolle gespielt hatte, verletzte sich im Training und fiel aus und auch die treffsichere De Laat konnte nicht teilnehmen. Langsam machen sich die Ausfälle bemerkbar. Es bestand jedoch keine Not. Mit 8 Spielerinnen konnte das Spiel angetreten werden.

Liestal startete ruhig ins erste Viertel. Chancen wurden herausgespielt... Aber nicht verwertet. Leider zeigte sich die Heimmannschaft auch nicht ganz so dominant wie sonst bei den Offensivrebounds und konnte nur sehr wenige Bälle wieder für sich gewinnen. So ging Frauenfeld im ersten Viertel mit 7:12 in Führung. Ein aufzuholender Vorsprung, welcher auch immer kleiner gemacht wurde, bis dann wieder eine Phase kam, in der zu viele Würfe nicht verwertet wurden. Es war ein hin und her und schliesslich fiel das zweite Viertel unentschieden aus. Es war einfach von vielem ein bisschen zu wenig auf Liestaler Seite und Frauenfeld zeigte sich bei der Treffsicherheit und beim Rebounding ein bisschen stärker.

Im dritten Viertel konnte von Glück geredet werden, dass Frauenfeld auch einige Patzer im Abschluss hatte. Zwei, dreimal konnten sie einen Turnover verursachen und verwerteten den hundertprozentigen nicht. Trotzdem vergrösserten sie den Punkteabstand noch einmal um 6 Punkte. Liestal humpelte immer etwas hintendrein, holte kurzzeitig den Punktestand sogar bis auf einen Punkt wieder auf, nur um dann wieder eine Phase zu haben, in der wieder mehr Körbe kassiert als erzielt wurden. Die Frau- Frau Verteidigung liess teilweise etwas nach. Das letzte Viertel war spannend bis zum Ende, denn dann fand Milowitsch wieder ins Spiel und verwertete wichtige Punkte. Kombiniert mit dem «Dreier-Swish» von Jasmine konnte man hören, wie die Zuschauer und Frauenfeld den Atem bis zum Schluss anhielten. Doch leider liessen sich die Thurgauerinnen nicht aus der Ruhe bringen und so wurde das Spiel mit 52:61 beendet.

Ein verdienter Sieg für Frauenfeld, doch trotz der Niederlage bleibt Liestal auf dem 3. Platz. Am Freitag wird dann um den zweiten Platz gekämpft. Da sollte schon ein Sieg her!

Liestal Basket 44 – CVJM Frauenfeld 52:61 (22:27)
Liestal, Gitterli. SR: Siramy J.; Donati, M.
10.3.18., 30 Zuschauer.
Liestal: Wiget (8), Mastel (6), Erni (2), Messerli (4), Schoene (10), Milowitsch (6), Dillier (16), De Simone.
- Coach: Schoene R.

Viertelsresultate: 7: 12, 15:15, 16: 22, 14:12.

Bei Partien im Gitterli herrscht immer eine besondere Brisanz. Gäste-Teams wissen mittlerweile, dass in der «Ballonhalle» etwas los ist und bereiten sich dementsprechend auf diese Spiele vor - eine besondere sportliche Challenge also für beide Equipen! Dies war auch am vergangenen Weekend gegen Frauenfeld herauszuspüren. Der Gäste-Trainer Patrik Hollenstein meinte: «Es ist einfach etwas anderes, wenn Kinder begeistert an der Seitenlinien trommeln und Stimmung machen», und ergänzte: «Die Atmosphäre war in diesem Fall zu Gunsten von Liestal, aber ich freute mich dennoch schon die ganze Saison auf dieses Spiel.»  Am Freitag-Abend, 16.März kommt es ab 20:30 Uhr im Gitterli zum nächsten grossen Highlight in einer Liestaler Halle.

Der BC Alte Kanti Aarau wird in der Gitterli-Halle auflaufen und muss aufgrund der zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht nur die 1.Liga-, sondern auch noch die NLB-Meisterschaft im Auge behalten. Bei den Aargauerinnen kommt es zu einer sogenannten englischen Woche mit hoher sportlicher Auslastung. Wer in Liestal tatsächlich seitens «Blau-Weiss» auflaufen wird, das wird sich noch zeigen. Fakt ist, der BC Alte Kanti Aarau lässt sich in der Probasket Saison nicht lumpen und nominiert zwischendurch immer wieder starke Spielerinnen für das zweite Team.  So erhalten diese Spielerinnen mehr Einsatz-Möglichkeiten – ein Modell, dass die Liestalerinnen ebenfalls so praktizieren einfach zwischen 1.Liga und 2.Liga. Sportlich verspricht die Partie einiges. Am Freitag kommt es nämlich zum Aufeinandertreffen des Dritt- (Liestal) und Zweitplatzierten (Aarau).Wie bereits gegen Frauenfeld ist eine hochspannende Partie zu ewarten. Dieses Matchup sollte man nicht verpassen. An dieser Stelle danken wir auch dem Publikum, welches gegen Frauenfeld zahlreich erschienen ist und den ganzen Match für Stimmung sorgte. Das muss wieder so sein!!!  Zu guter Letzt findet diese Partie nicht nur unter dem sportlichen Spannungsbogen statt. Es ist kein Geheimnis. Zwischen dem BC Alte Kanti Aarau und Liestal Basket 44 gab es in den vergangenen Jahren Überschneidungen. Kevin Müri von Liestal Basket 44 war zwischen 2011 und 2017 Event-Manager und Speaker vom Verein und erinnert sich mit einem weinenden und lachenden Auge an die Erfolge in dieser Zeit. Dompteur und Aushängeschild dieser Epoche war ein gewisser Milenko Tomic, der als Headcoach von Aarau sowohl die Damen als auch die Herren trainierte. Der Bosnier war eine international anerkannte Trainerkoryphäe und hat viele der jetzigen Aarau-Spielerinnen auf das jetzige Level gebracht. Auch zu Liestal Basket 44 hatte Tomic auf Trainerebene gute Kontakte. An Swissbasketball-Trainerkursen wurden auch Trainerinnen und Trainer von Liestal Basket 44 immer wieder von ihm gecoacht und profitierten von seinem Fachwissen. Im vergangenen August 2017 verstarb Tomic unerwartet an einem Herzinfarkt in der Schauenburg-Halle in Liestal an einem Trainerkurs – ein Schock der noch heute in Basketballkreisen zu reden gibt. Sein Spirit und sein Einsatz für den Basketball lebt in ganz vielen Menschen weiter! Er würde wohl sagen «Spielt Basketball, hajde» und würde diplomatisch und schelmisch anfügen, dass er ein Unentschieden erwarten würde. :-)

Vergangenen Samstag trafen in der 1. Liga die Tabellenersten (Seuzach- Stammheim, 1. Platz und Liestal Basket 44, 2. Platz) aufeinander. Dass es ein spannendes Spiel werden würde war allen klar. Beide Teams würden alles geben für den Sieg und einander nicht unterschätzen. Schlussendlich reichte die Leistung der Baselbieterinnen nicht aus für einen Sieg. Hauptsächlich, weil sich die Damen manchmal selbst im Weg standen. Die Partie endete mit 56: 47 Punkten für Seuzach.

Die Teams starteten grundsätzlich auf Augenhöhe, wobei Seuzach vor allem durch ihren Kampfgeist anfangs in Führung ging. Ein nicht ganz so genauer Pass und sofort war eine Spielerin da, um den Ball abzufangen. Liestal hatte vor allem zu Beginn, aber auch konstant das Problem, dass ein Angriff nicht fertig geführt werden konnte und ging somit im ersten Viertel mit 7 Punkten in Rückstand.

Doch auch bei Seuzach lief nicht immer alles rund. Durch die Zonenverteidigung der Liestalerinnen konnte die starke Spielerin Egedova diesmal besser in Schach gehalten werden als im letzten Spiel. Damals konnte sie ganze 34 Punkte erzielen, vergangenen Samstag noch 15. Auch wurden viele einfache Korbleger unter dem Korb zur Freude der Baselbieterinnen nicht versenkt.

Insgesamt war zu sehen, dass die beiden Teams auf Augenhöhe spielten, auch wenn Seuzach immer ein paar Punkte im Vorsprung war. Kleine Unkonzentriertheiten wurden auf beiden Seiten sofort bestraft und dies liess das Spiel bis zum Ende spannend werden. Schlussendlich entschied wieder einmal das erste Viertel. Seuzach war von der ersten Sekunde an präsent und sofort 100% anwesend, während Liestal sich in dieser Zeit ein klein wenig schwächer zeigte und nicht das Spiel spielte, das sei eigentlich hätten spielen können.

Eine starke Leistung auf beiden Seiten in einem Spiel, dass schön zu sehen und auch zu spielen war.

Liestal Basket 44 – BC Seuzach Stammheim– 47: 56 (21: 28) 

Rietacker, Seuzach. SR: Kullenbers, M.; Cajkic
24.2.18., 24 Zuschauer.
Liestal: De Laat (12), Wiget (11), Mastel (10), Erni (8), Messerli (4), Schnyder (2), Schoene, Milowitsch, De Simone.
Viertelsresultate: 18: 11, 10:10, 8: 10, 20:16.

 

 

Letzten Freitag trafen die Damen 1. Liga auf den BC Olten-Zofingen Whales. Die Liestalerinnen stellten sich auf ein hart umkämpftes Spiel ein. Schliesslich spielte man auswärts bereits zwei mal gegen die Whales, einmal im Cup und einmal in der Liga. Beide Spiele waren ausgeglichen und Liestal holte sich den Sieg jeweils in der Overtime. Am Freitag fiel das Resultat am Ende deutlicher aus als zuerst erwartet. 

Für Stimmung und Verpflegung wurde am Freitag gesorgt. Kevin Müri war als Speaker im Einsatz und die Gäste am Kiosk betreuten Pia Wiget und Sylvia Schoene. Die Halle war mit rund 60 Zuschauern gut gefüllt und gespannt wurde der Anpfiff erwartet.

Schliesslich war es dann soweit. Olten-Zofingen startete mit einer Ganzfeldverteidigung und wollte Liestal so unter Druck setzen. Liestal brachte den Ball meistens sicher nach vorne und konnte einfache Punkte erzielen. Beide Teams spielten allerdings nicht wahnsinnig konzentriert und auf beiden Seiten mussten einige Turnovers hingenommen werden. Eine gewisse Nervosität war sicherlich zu spüren. Ende des ersten Viertels führte Liestal mit 14 zu 9 Punkten. Olten-Zofingen musste leider im ersten Viertel die Verletzung der wichtigen Spielerin Fabienne Hugener hinnehmen, welche für den Rest des Spiels nicht mehr eingesetzt werden konnte.

Coach Schoene wollte ab dem zweiten Viertel mehr Einsatz sehen, mehr Rebounds und mehr Fast-Breaks. Liestal begann das Spiel nun deutlich zu dominieren. Immer wieder taten sich Lücken auf, welche die Liestalerinnen nutzen konnten. Einfache Punkte von Innen und von Aussen konnten erzielt werden. Liestal baute den Vorsprung immer weiter aus. Olten-Zofingen hinkte in der Verteidigung hinterher und Amanda De Laat schloss zahlreiche Fast Breaks mit wichtigen Punkten für Liestal ab. Die Liestaler Körbe wurden lautstark vom Speaker gefeiert. Zur Halbzeit stand es 32 zu 17. Nach der Pause dominierte Liestal das Spiel weiterhin. Der Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut, obwohl einige Bälle auf der Seite von Liestal den Weg nicht in den Korb finden wollten. Die Olten-Zofingen Whales hatten im Angriff Mühe und mussten mehrmals eine 24-Sekunden-Regelübertretung hinnehmen, wodurch Liestal zusätzlich profitierte. Die Liestalerinnen holten sich somit einen deutlichen Sieg mit 58:33.

Für die Liestalerinnen war es ein wichtiger Sieg in einem überraschenden Spiel. Der bekannte Kampfgeist von Olten-Zofingen Whales war entgegen aller Erwartungen in diesem Spiel nicht zu spüren. Leider mussten die Gegnerinnen drei Verletzungen während des Spiels hinnehmen. Liestal Basket 44 wünscht an dieser Stelle allen eine gute Besserung. Das Team der Damen 1. Liga bedankt sich bei allen Zuschauern, bei Speaker Kevin Müri und dem Kioskteam.

Die Damen rücken dank dem Sieg gegen Olten-Zofingen tabellarisch auf den zweiten Rang vor. In zwei Wochen treffen die Liestalerinnen auswärts auf den ungeschlagenen Tabellenleader BC Seuzach-Stammheim.
Ein Gegner, der mit einer Top-Leistung von Liestal Basket 44 geschlagen werden kann!


Freitag, 9.2.2018, Gitterli Liestal
Liestal Basket 44 - BC Olten Zofingen Whales 58:33 (32:17)

Smith (14), De Laat (12), Erni (8), Wiget (6), Vukadin (5), Mastel (4), Milowitsch (3), Messerli (2), Dillier (2), Schoene (2)
Coach: Raphael Schoene

 
 

Nachdem der letzte Zittersieg gegen den BC Divac schon sehr knapp ausgegangen war, war diesen Samstag wieder einmal Spannung zu erwarten. Und diese Erwartungen wurden auch erfüllt- bis in die Overtime mussten die Damen durchbeissen und ihren Willen unter Beweis stellen. Schlussendlich führten die letzten fünf Minuten der Overtime zu einem Endergebnis von 56:62, wobei in der letzten Sekunde von Liestal noch einen Dreipunktewurf verwertet werden konnte. Kein Spiel für schwache Nerven!

Die wenigen Punkte, die insgesamt fielen, prägen an diesem Tag das Spiel. Beide Mannschaften spielten eine hervorragende Verteidigung und nicht selten konnten auf beiden Seiten Bälle im Angriff abgefangen werden. Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Die Rebounds waren hart umkämpft und ein telefonierter Pass hatte auf beiden Seiten keine Chance anzukommen. Die wachen und flinken Zürcherinnen zeigten dies Liestal mehrere Male im Spiel und es war höchste Vorsicht im Passspiel angesagt. In den ersten Minuten des ersten Viertels fielen gar keine Körbe. Liestal sowie Divac hatte grosses Trefferpech und wenn einmal ein Abschluss genommen werden konnte, so spickte der Ball immer wieder knapp am Ring ab. Liestal startete dabei mit einer aggressiven Frau- Frau Verteidigung in das Spiel, die vor allem die starke Werferin Bosnancic vom Abschluss abhalten sollte. Doch obwohl die hervorragende Verteidigungsspielerin Mastel ihr folgte wie ein Schatten, hielt dies die Spielerin nicht davon ab, 9 von 11 Punkten des Viertels zu erzielen. Es hiess dranbleiben. Für die nächsten Viertel stellte Liestal die Verteidigung auf Zone um, was bedeutete, dass schnelle Beine angesagt waren, da Divac starke Werferinnen aufzubieten hatte. Auch das zweite Viertel verlief relativ ausgeglichen, wobei Divac sich etwas stärker im Angriff zeigte. 25:22 stand es somit zur Halbzeit.

Nach der Halbzeit konnte Liestal viele Chancen verwerten, während bei den Zürcherinnen in der Heimhalle der Korb immer wieder einfache Bälle nicht annehmen wollte. Mehr als einmal prallte er auch nach einfachen Chancen ab- zum Glück für die Liestalerinnen. Wichtig war, diese Rebounds auch zu gewinnen, was nicht immer erreicht werden konnte, da auch Divac um jeden Ball kämpfte. Kurz vor Ende des Spiels sah es so aus, als ob Liestal das Spiel nach einem erfolgreichen Dreipunktewurf von Smith das Spiel für sich entscheiden konnte. Jedoch stand das Glück nicht auf der Baselbieter Seite. Durch Fouls und Sprungbälle hatten die Zürcherinnen immer wieder Einwurf, bereit für den Angriff und konnte tatsächlich noch einmal das Unentschieden herausholen. Die Luft wurde bis zum Schluss angehalten und mit der Sirene pralle der letzte Versuch von BC Divac schliesslich doch noch am äusseren Ring ab und liess die Zuschauer aufatmen.

Die zusätzlichen fünf Minuten sorgten auch für lange Zeit für Unklarheit. Bis etwa 2 Minuten vor Schluss stand es immer noch unentschieden, da beide Mannschaften keine Punkte erzielen konnten. Bis Schnyder schliesslich den Startschuss mit einem erfolgreichen Freiwurf gab. Kurz darauf übernahm Smith die Verantwortung und versenkte einen wunderschönen Dreipunktewurf und in der letzten Sekunde bewies Schoene ein weiteres Mal ihre starken Nerven und versenkte ebenfalls einen Dreipunktewurf mit dem Schlusston der Sirene.

Was für ein Spiel! Und es waren sogar Zuschauer für Liestal nach Zürich angereist um dieses Spektakel mitzuerleben. Eine tolle Leistung und immer wieder eine Freude.

BC Divac Zürich Liestal Basket 44 – 56:62 (25:22)

Leutschenbach, Zürich. SR: Fuchs. Dedic A.
4.2.2018. 20 Zuschauer
Liestal: Smith (14), Erni (10), Mastel (8), De Laat (8), Schoene (5), Dillier (5), Schnyder (5), Milowitsch (4), Wiget (2), Vukadin (1). - Coach: Schoene R.
Viertelsresultate: 11: 10, 14: 12, 12: 18, 18: 15. V: 1: 7.

 

Ein schönes Wochenende für die Spielerinnen von Liestal und auch die versammelten Zuschauer! Denn vergangenen Samstag wurden von Liestal so viele Körbe in einem Spiel versenkt wie schon lange nicht mehr. Mit 101 Punkten dominierte die erste Damenmannschaft deutlich das Spiel gegen den BC Kloten.

Die Konstanz ist das, was wichtig ist.. Gegen schwächere sowie stärkere Gegner eine gute Leistung zeigen zu können. Das ist das, was eine gute Mannschaft ausmacht!- Coach R. Schoene
Diese Worte nahmen die Damen an diesem Samstag sehr ernst und zeigten das ganze Spiel über trotz deutlichem Vorsprung Konstanz. Der Spielstand war nicht relevant, sondern im Zentrum stand das Spiel der Damen. Und dies ist der Equipe hoch anzurechnen.
Natürlich hatten sie, wie es bei jedem Spiel üblich ist, Höhen und Tiefen. Beispielsweise starteten die Damen nicht einmal so gut in das erste Viertel. Es war etwas Zeit nötig, um sich zu finden und viele riskante Pässe fanden den Weg zur Mitspielerin knapp nicht. Auch in der Verteidigung mussten Lücken gefüllt werden. Die Damen meisterten diese Herausforderungen jedoch mit Bravour und dominierten Trotz des kleinen Tiefs das erste Viertel mit 25: 15. Das Ziel für das nächste Viertel war klar: Weniger Punkte kassieren und die Trefferquote beibehalten. Und auch dies gelang den Damen im Rest des Spiels. Nach der Halbzeit nahm Mastel den Gegnerinnen mit ihrer aggressiven Frau- Frau Verteidigung den Rest und konnte mehr als einmal verhindern, dass der Ball über die Mittellinie kam. Ein schneller Steal und der Korb war versenkt. Das Tüpfelchen auf dem „i“ war zum Ende noch, als Smith den Angriff der Kloten- Spielerinnen geschickt abfangen konnte und somit den Punktestand in den dreistelligen Bereich beförderte.

Ein schönes Spiel zum Zuschauen, mit Spannung und Action!

Liestal Basket 44 –BC Kloten 1 – 101: 38 (56: 25)

Gitterli, Liestal. SR: M. Dürrenberger, A. Boutry
27.01.18. 20 Zuschauer
Liestal: Schoene (4), Mastel (6), Vukadin (6), De Laat (16), Smith (18), Milowitsch (12), Messerli (2), Dillier (9), Erni (10), De Simone, Schnyder (2), Wiget (16).
Viertelsresultate: 25: 15, 16: 12,17: 13, 18: 12.

 

 

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