Damen 1.Liga

Damen 1.Liga (34)

Die beiden 1. Liga Frauenbasketballteams BC flying Divac und Liestal Basket 44 hatten am 23.09.2018 um 15.30 Uhr in Leutschenbach Zürich den ersten Match der neuen Saison.

1.Halbzeit:

Den Start haben wir gut überstanden. Es war von Anfang an ein sehr hohes Tempo und von beiden Seiten eine sehr starke Defense. Beide Mannschaften hatten ihre Probleme sich im Spiel einzufinden, doch alles verlief mehr oder weniger friedlich. Kurz nach dem Anpfiff des zweiten Viertels merkte man bei Divac zwischenzeitlich, dass die Kondition möglicherweise nachlassen könnte. Das Spiel wurde intensiver im zweiten Viertel. Beide Mannschaften hatten ihren Platz gefunden und kämpften gut. Ein starkes und schönes Spiel begann. Es ging nicht lange, da konnte Liestal Basket die Führung übernehmen.

2.Halbzeit:

Von Anfang an des dritten Viertels hatte LB44 eindeutig domminiert. Divac‘s Kondition lies merklich nach, konditionell wurde der Anschlag spürbar. Dadurch erlaubte es LB44 den Druck aufzubauen, genauso die Geschwindigkeit konnte erhöht werden. Die Divac- Spielerinnen brachen immer mehr ein. Wir nutzten die Geschwindigkeit und die damit verbundene Ausdauer aus, was zu einer eindeutigen Führung ab Anfang des dritten Viertels führte. Bis zum Ende des Spiels zogen wir unser Spiel durch und gewannen verdient mit 50:73.

Fazit:

Ich würde sagen, der Saisonauftakt gelang uns gut und ich hoffe, wir können diesen Level weiter beibehalten und somit eine konstante Leistung zeigen.

Telegramm:

Liestal Basket 44 – BC Flying Divac– 73: 50 (18: 36)

 Leutschenbach, Zürich.

23.09.18. 20 Zuschauer

Liestal: Smith (20), Schoene (11), Vikadin (10), Erni (10), Wiget (10), Dillier (6), Milowitsch (2), Ulloa (2), Wiebe (2).

Viertelsresultate: 19: 19, 17: 9, 22: 11, 15: 11.

Mit der Teilnahme am regionalen Vorbereitungs-Turnier, welches der BC Arlesheim jährlich für Damen und Herren in der heimischen Hagenbuchenhalle durchführt, nutzten die Liestaler Damen die letzte Gelegenheit vor dem Saisonbeginn, um sich auf die ersten Begegnungen der bevorstehenden 1. Liga-Meisterschaft vorzubereiten. Geübte Verteidigungsvariationen und offensive Spielzüge wurden unter Wettkampfbedingungen durchgespielt und sollten Spielerinnen und Coach helfen, wichtige Erkenntnisse über den aktuellen Formstand des Teams zu gewinnen. 

Als Erstes stand mit der Begegnung gegen das Nationalliga B-Team des BC Arlesheim gleich ein starker Gegner auf dem Programm, gefolgt von der Partie gegen das 2. Liga-Team des BC Arlesheim sowie der abschliessenden Finalbegegnung, erneut gegen den B-Ligisten des BC Arlesheims. Erwartungsgemäss konnten die Liestaler Damen ihr Spiel gegen das 2. Liga-Team für sich entscheiden, während man in der ersten Begegnung sowie im Final gegen das Nati B-Team das Nachsehen hatte und den Gastgeberinnen am Ende des Tages den verdienten Turniersieg überlassen musste. 

Einerseits lässt sich auf dem gezeigten aufbauen und die Liestalerinnen bewiesen am Turniertag einige Male, dass sie in der Lage sind, mit dem höher klassierten Arlesheim mitzuhalten und wussten immer wieder mit geschlossenen Teamleistungen zu gefallen. Man versuchte das im Vorfeld Geübte und Besprochene umzusetzen, was zeitweise gut funktionierte. Auch die Integration der neuen Spielerinnen, die von Extern zu Liestal gestossen sind oder aus dem eigenen Nachwuchs nachgezogen wurden, klappte bestens und die neuen Gesichter fügten sich rasch ins Team ein.

Anderseits glichen die Leistungen in den drei Begegnungen einer Achterbahnfahrt. Auf gute Aktionen im Kollektiv, verliess man im Gegenzug immer wieder den Gameplan und fiel in alte Muster zurück. Man versuchte sich dann in Einzelaktionen, traf ungünstige Entscheidungen und verlor in der Folge zu oft den Ball. Ersichtlich war auch, dass man in der Verteidigung und beim Kampf um die Rebounds häufig zu lasch und mit ungenügendem «Biss» unterwegs war.

Die noch vorhandenen Formschwankungen und sichtlich erkennbaren Defizite in der Kondition geben zu denken. Wollen die Liestaler Damen in den kommenden Monaten im Kampf um den 1. Liga-Meistertitel ein Wörtchen mitreden, so muss man weiterhin intensiv und hart an sich Arbeiten und die Bereitschaft an den Tag legen, die notwendigen Extraschritte für den Erfolg des Teams zu leisten. 

Im ersten Meisterschaftsspiel treffen die Liestaler Erstligistinnen am kommenden Sonntag, 23. September, auf die Damen des BC flying Divac. Spielbeginn ist um 15.30 Uhr in der Leutschenbach-Halle in Zürich.

Die Damen von LB44 sind im Schweizer Cup wieder dabei und spielen am Sonntag, 7.Oktober um 13 Uhr in der Gitterli-Halle gegen das NLB-Team STV Luzern.

Nachdem letzte Saison das NLA-Team aus Bellinzona den Erstliga-Damen ein hartes Spiel boten, werden wir nun das NLB-Team STV Luzern in Liestal begrüssen, dass auf viele junge talentierte Spielerinnen aus der Innerschweiz zurückgreifen kann.

Letzte Saison wurde auch auf Seiten des NLA-Teams in hohen Tönen von der Stimmung in der Gitterli-Halle gesprochen und wir hoffen, dass auch dieses Jahr viele Zuschauer den Weg ins Gitterli finden. Wir freuen uns auf wummernde Trommeln und klatschende Hände.

Und auch für die Spielerinnen, Fans und Offiziellen gibt es ein zusätzliches Highlight: Das neue Scoreboard wird an diesem Tag eingeweiht!

Sicherlich ein aufregendes und spannendes Spiel, auf das sich die Damen und auch Basketballfreunde freuen können.

Be there!

Vergangenen Sonntag stand in der 1. Liga der Damen «DAS Spiel» auf dem Programm: Greifensee Basket gegen Liestal Basket 44. Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel, würden die Liestaler Damen die Saison auf dem dritten Platz beenden. Die Teams auf den ersten vier Plätzen wären aufstiegsberechtigt. Auch wenn der Aufstieg in die zweithöchste Landesliga (Nationalliga B) für Liestal noch kein Thema ist, so war der dritte Tabellenrang ein klares Ziel, welches man am Ende der Saison erreichen wollte. Ein Ziel, das schlussendlich mit einem Kopf-an-Kopf Rennen hart erkämpft wurde. Plus Eins stand es nach dem Abpfiff zur Freude von Liestal und Playmaker Schoene versenkte, ohne sich aus der Ruhe zu bringen, noch zwei zusätzliche Freiwürfe.

Ein harziges Spiel, in welchem sich beide Teams nichts schenkten und bis zur letzten Sekunde alles gaben. Greifensee zeigte sich deutlich stärker als zu Saisonbeginn und wusste immer eine Antwort auf den Angriff der Baselbieterinnen. Nur schleichend gelang es Liestal sich einen kleinen Vorsprung zu erspielen. Nach dem ersten Viertel war es ein Punkt (17:18) und nach dem Zweiten, deren Sieben (30:37). Es hiess also definitiv: Am Ball bleiben!

Spannend wurde es vor allem gegen Ende des vierten und letzten Spielviertels: Plötzlich setzte Greifensee zu einer Verfolgungsjagd an und brachte die schon fast siegessicheren Gäste noch einmal mächtig ins Schwitzen. Aus fünf Punkten Vorsprung, wenige Sekunden vor Spielschluss, wurden Drei und als Hafner das Heimteam mit einem weiteren Dreipunktewurf zum Ausgleich «schoss», hielten alle den Atem an. Es waren noch 13 Sekunden zu spielen..., und dann Peng — Ausgleich! Doch diese 13 Sekunden sollten noch andauern. Immer wenn die Liestalerinnen dachten, jetzt den entscheidenden Punkt erspielt zu haben, antwortete Greifensee postwendend. Schlussendlich bewies Schoene wieder einmal Nerven aus Stahl und versenkte gleich mehrmals wichtige Freiwürfe, während sich bei Greifensee der Ball dann doch noch entschied, nicht im Korb zu landen.

Dritter Platz in der Tabelle und dies, nachdem die Liestaler Damen diese Saison erstmals wieder in der ersten Liga antraten! Hut ab vor dieser Leistung! Wir dürfen gespannt sein, was dieses Team noch zu bieten hat!

Damen 1. Liga
15.4.2018 - Breiti (Greifensee) | SR: Perrone, Jablan
Greifensee Basket - Liestal Basket 44: 72:75 (30:37)
Viertelsresultate: 17:18, 13:19, 22:21, 20:17

Liestal: Mastel (14), Schoene (13/2x3), De Laat (14/2x3), Dillier (4), Erni (17), Schnyder (4), Wiget (9), De Simone. - Coach: Schoene R.

Link: Probasket Schlussrangliste 2017/18

Vergangenen Samstag lieferten sich die beiden Erstligateams Liestal Basket 44 und Opfikon Basket einen harten Kampf. Während Liestal offensichtlich mit der falschen Einstellung angereist war zeigte Opfikon einen enormen Kampfgeist für den Sieg. Und dies, obwohl Liestal das letzte Spiel mit über 40 Punkten gewann. Nur knapp konnte Liestal das Spiel noch drehen, den Schalter umzulegen und mit 45:49 den Sieg feiern.

Die Damen aus dem Baselland starteten zurückhaltend. Ein Vergleich mit der angezogenen Handbremse fiel auf der Spielerbank. Eine sehr treffende Bezeichnung. Alles, was die Damen taten war langsamer und lockerer als sonst. Die Zonenverteidigung hätte deutlich mehr Biss vertragen können und die Cuts in der Offensive hätten schneller und explosiver erfolgen müssen. Doch ich möchte das Spiel nicht zu schlecht reden. Auch wenn alles etwas langsamer als sonst ausfiel, konnten die Damen mit sauberen Pässen und Abschlüssen mehr als einmal zum Korb ziehen und zeigten, dass das Zusammenspiel auch so kein Thema war. Doch Opfikon wollte mehr. Sie zeigten, dass sie diesen Sieg unbedingt wollten und kämpften. Sie kämpften um die Rebounds und auch in der Verteidigung schenkten sie nichts. Knapp ging Opfikon nach dem ersten Viertel mit 3 Punkten in Führung. Nach einigen Inputs durch Coach Schoene ging es im zweiten Viertel vor allem in der Offensive etwas besser weiter. Phasenweise gelang es den Damen, die Bremse etwas zu lösen und wunderbare Punkte zu erzielen. Nur leider wurden in der Defensive ebenso Punkte kassiert. Das Viertel fiel somit unentschieden aus.

In der Halbzeit folgte dann eine intensive Besprechung mit Coach Schoene- ohne Spielbrett und Taktik. Jetzt den Schalter noch umzulegen sei nicht einfach, doch dies entschied jetzt über Niederlage oder Sieg! Es war jetzt ganz klar eine Einstellungsfrage.

Und dann drehten die Damen auf. Die ersten Minuten nach der Halbzeit dominierten sie das Spiel mit Teamplay und Treffsicherheit. Für kurze Zeit zeigten sie sich schon mehr, wie man die Damen sonst kannte. Doch auch Neues wurde ausprobiert. Die Centerspielerin Schnyder begeisterte das aus Rheinfelden angereiste Publikum mit einem perfekt versenkten Distanzwurf hinter dem Korb. Der erspielte Vorsprung von Opfikon wurde immer kleiner und schliesslich endete das 3. Viertel mit 36:39 für Liestal. Seriös wurde der kleine Vorsprung dann auch im Endspurt gehalten und Liestal ging doch noch als glücklicher Sieger mit 45:49 vom Platz.

Opfikon Basket BlueWings - Liestal Basket 44 45:49 (26:23)
Lättenwiesen, Glattbrugg | SR: Amberg, Ljubanic | Sa., 7.4.2018

Liestal: Erni (14), Mastel (11), Schoene (9), De Laat (4), Schnyder (4), Wiget (4), Dillier (3), Messerli, De Simone. - Coach: Schoene R.

Viertelsresultate: 14:11 | 12:12 | 10:16 | 9:10

 

Erinnern wir uns zurück an das erste Spiel des Jahres: Liestal gegen Wiedikon. Zwar konnte Liestal damals schon einen deutlichen Sieg mit 59:36 nachhause bringen, zeigten jedoch nicht annähernd die Leistung, die sie hätten zeigen können. Den Damen blühten danach einige  Korblegertrainings, da die Trefferquote damals nicht anzusehen war.

Diesen Freitag war eine deutliche Steigerung zu erkennen, auch wenn nicht alles immer rund lief. Die Damen starteten mit einem traumhaften Zusammenspiel und überrannten die Gäste aus Wiedikon während den ersten Minuten komplett. Fastbreak um Fastbreak, Korb um Korb. Liestal führte bereits nach wenigen Minuten mit über zehn Punkten und gönnten den Gegnerinnen, mithilfe einer motivierten Zonenverteidigung, nicht einen einzigen Treffer. Nach dem ersten gespielten Viertel stand es 17:4 für Liestal und zufrieden wurde nach einem anstrengenden Viertel kurz verschnauft.

Das folgende Viertel verlief dann leider deutlich schwächer. Etwas chaotisch und zu locker wurde im Angriff gespielt und niemand wollte so wirklich Verantwortung zum Punkten übernehmen ­— und wenn, dann nur unter Druck der 24 Sekundenuhr. Doch auch Wiedikon zeigte sich nach dem schlechten Start unentschlossen unter dem Korb und die enge Frau-Frau Verteidigung der Baselbieterinnen konnte die Gegnerinnen mehr als einmal zu einem «Airball» oder Ballverlust zwingen. So glich die Verteidigung das Angriffspiel wieder aus und Liestal blieb in deutlicher Führung. In der Pause war dann Coach Schoene an der Reihe: Er war mit der gezeigten Leistung im zweiten Spielabschnitt nicht zufrieden und ermahnte sein Team zu einem kontanteren Spiel. Das Tempo und die Konzentration musste aufrechterhalten werden, egal was der Punktestand aussagte!

Dementsprechend motiviert startete man in die zweite Halbzeit ­— und tatsächlich: Die Frau-Frau Verteidigung liess niemanden zum Korb und insgesamt konnten die Zürcherinnen bis zum Ende des dritten Viertels gerade mal vier Punkte erzielen. Der Angriff wirkte nun auch wieder strukturierter und die meisten Bälle fanden ihr Ziel. Und auch im letzten Viertel, als man mehrmals zwischen Zone und Frau-Frau Verteidigung wechselte, konnte der Korb konsequent verteidigt werden und die Liestaler Damen gingen am Ende als deutliche Siegerinnen vom Platz.

Doch als ob der Sieg nicht genug wäre, wartete am Ende eine gelungene Überraschung auf die Damen. Das zweite Damenteam hatte nämlich einen Apéro vorbereitet, bei dem gemeinsam auf die bisher erfolgreich verlaufene Saison angestossen wurde. Eine grandiose Idee, die noch lange für Unterhaltung und zahlreiche Wurfwettbewerbe bis in die späten Abendstunden führte. Dies beweist wieder einmal die Freundschaften unter den Spielerinnen, die nicht nur durch Basketball, sondern auch durch gemeinsame Schneetage, Team-Essen und regelmässige Treffen ausserhalb des Courts gepflegt werden.

KSC Wiedikon - Liestal Basket 44 57:20 (28:12)
Liestal, Ballonhalle Gitterli, SR: Novakovic, Habich
23.03.2018, 60 Zuschauer

Liestal: Mastel (12). De Laat (9), Wiget (8), Milowitsch (7). Erni (6), Schoene (6), Dillier (5), Schnyder (2), Messerli (2), De Simone. - Coach: Schoene R.

Viertelsresultate: 17: 4 | 11:8 | 15:4 | 14:4

Liestal und Aarau starteten auf Augenhöhe ins Spiel und manch einem Zuschauer fiel auf, dass sich die beiden Equipen gut auf die bevorstehende Partie vorbereitet hatten. Weil Frauenfeld, Liestal und Aarau sich mit 24 Punkten den zweiten bis vierten Platz teilten, war besonders viel Brisanz drin. Es war letztendlich das Spiel um Rang 2. Seuzach-Stammheim konnte diese Saison durch keinen Widersacher in Gefahr gebracht werden und ist bereits Wochen im Voraus klarer Damen-Meister.
 
Aarau verlor das letzte Spiel gegen Seuzach. Dadurch schied man im Kampf um die Ligakrone ebenfalls aus. Auch die starke, junge, energische Equipe aus Aarau konnte den Siegeslauf von Egedova und Co nicht eindämmen. Diese Ausgangslage herrschte also vor dem Liestal-Aarau Spiel. Im Vergleich zu allen anderen Heim-Spielen sah man bereits nach wenigen Minuten, dass an diesem Freitagabend eine andere Form von Basketball gespielt wurde. Aarau klebte in der Verteidigung nah an den Liestalerinnen und dies änderte sich bis zur letzten Spielminute nicht. Liestal agierte sehr souverän gegen das Ganzfeld-Pressing, doch die Transition kostete deutlich mehr Kräfte als gegen andere Teams. Dillier brachte den Ball gegen den Druck der Aarauer Defense sicher ins Front-Court. Das erste Viertel endete 12:15 für Aarau.

Milowitsch, Mastel und Erni hatten einen guten Einstand. Im zweiten Viertel hatte Liestal einen kurzen Durchgänger und genau diese Schwächephase nutze Aarau klug um einen 10-Punkte-Vorsprung herauszuspielen. Dadurch drohte Liestal ein ähnliches Schicksal wie bereits gegen die 2 anderen Topteams der Liga (Seuzach, Frauenfeld) - ein stetiger Aufholkampf. Wiget hielt dagegen, scorte und kämpfte energisch nach jedem Rebound und Loose Ball. Nach der Hälfte startete Liestal zur Aufholjagd. Daniela Erni positionierte soich eins ums andere mal hervorragend im Offensivspiel. Erni hat eine Tendenz v.a. gegen stärkere Teams ihre Erfahrung (Ex Uni-Basel-Spielerin) gewinnbringend in die Liestaler Offensiv-Mischung einzubringen. Das Publikum erwachte und feierte jeden Punkt mit Trommelschlägen und Applaus.

Im dritten Viertel hätte Liestal den Anschluss schaffen können, doch so gut einige Spielzüge waren, desto unverständlicher waren die Unkonzentriertheiten. Oftmals wurden Spielerinnen frei ins Trapez hineingelassen, die dann zu einfachen Punkten kamen oder das Box-Out wurde vernachlässigt. Aarau profitierte auch von einigen Turnovers, die ihnen das schnelle Transition-Game eröffneten. 32:44 stand es nach dem dritten Viertel. Im Basketball eigentlich noch machbar, gegen Aarau aber schwierig. Im  letzten Viertel zeigte Wiget einige schöne Spielzüge ab Pick-And-Roll. Liestal zeigte sich in der Offensive variabler als auch schon. Immer wieder keimte Hoffnung, die dann von Aarau wieder zerschlagen wurde. Oftmals war Liestal ein Schritt zu spät oder liess die Aussenpositionen offen. Aarau erzwang dies meist mit schnellem Ball-Movement oder gezielten Speed-Dribblings vorbei an den Verteidigerinnen. So kam Blau-Weiss zu Freiräumen. Bemüht war man auf Liestaler Seite trotzdem immer und der Einsatz stimmte! Zwischendurch war es aber auch die Klasse einzelner Aarau-Spielerinnen im Trapez, die den Liestalern Sorge bereiteten. Auf Aarau-Seite spielte beispielsweise Nadine Kern und Katja Wasser eine makellose Partie.

Den Zuschauern und Fans hat die Partie gefallen. Beide Teams sprinteten und kämpften bis zur letzten Sekunde um jeden Ball. «Das war richtig guter, sauberer und fairer Basketball von beiden Teams», resümierte ein langjähriger Basketball-Beobachter aus Aarau. «Viele Spiele diese Saison hatten nicht diese Qualität», ergänzte er.  Wir fügen gerne an, dass wir aus Liestaler Sicht trotz dem guten Basketball doch lieber gewonnen hätten smile
 

Liestal Basket 44 – BC Alte Kanti Aarau 44:60 (18:27)
Liestal, Gitterli. SR: Habich S.; Boutry A.
16.3.2018., 50 Zuschauer.
Liestal: Mastel (8), Schoene J., De Laat (4), Milowitsch (6), Messerli, Dillier, Erni (13), De Simone, Schnyder,
Wiget (13). - Coach: Schoene R.

Viertelsresultate: 12:15, 6:12, 14:17, 12:16

 
 

Was für eine Begegnung! Vergangenen Samstag standen sich der Drittplatzierte und Viertplatzierte im Gitterli gegenüber. Beide Erstliga Damenmannschaften wussten, dass sie heute gewinnen könnten, denn bereits das letzte Spiel gegeneinander war ein Spektakel gewesen. Damals konnte sich Liestal durch einen starken Start den Sieg holen, anders als am Samstag. Dort war das erste Viertel mitunter ein Grund für die 52:61 Niederlage. Es bleibt also spannend. Gekämpft wird jetzt um den zweiten oder vierten Platz, je nachdem ob die ebenfalls starke Mannschaft Aarau geschlagen werden kann.

Das Spiel begann schon vor Beginn suboptimal. Smith, die im letzten Spiel gegen Frauenfeld eine tragende Rolle gespielt hatte, verletzte sich im Training und fiel aus und auch die treffsichere De Laat konnte nicht teilnehmen. Langsam machen sich die Ausfälle bemerkbar. Es bestand jedoch keine Not. Mit 8 Spielerinnen konnte das Spiel angetreten werden.

Liestal startete ruhig ins erste Viertel. Chancen wurden herausgespielt... Aber nicht verwertet. Leider zeigte sich die Heimmannschaft auch nicht ganz so dominant wie sonst bei den Offensivrebounds und konnte nur sehr wenige Bälle wieder für sich gewinnen. So ging Frauenfeld im ersten Viertel mit 7:12 in Führung. Ein aufzuholender Vorsprung, welcher auch immer kleiner gemacht wurde, bis dann wieder eine Phase kam, in der zu viele Würfe nicht verwertet wurden. Es war ein hin und her und schliesslich fiel das zweite Viertel unentschieden aus. Es war einfach von vielem ein bisschen zu wenig auf Liestaler Seite und Frauenfeld zeigte sich bei der Treffsicherheit und beim Rebounding ein bisschen stärker.

Im dritten Viertel konnte von Glück geredet werden, dass Frauenfeld auch einige Patzer im Abschluss hatte. Zwei, dreimal konnten sie einen Turnover verursachen und verwerteten den hundertprozentigen nicht. Trotzdem vergrösserten sie den Punkteabstand noch einmal um 6 Punkte. Liestal humpelte immer etwas hintendrein, holte kurzzeitig den Punktestand sogar bis auf einen Punkt wieder auf, nur um dann wieder eine Phase zu haben, in der wieder mehr Körbe kassiert als erzielt wurden. Die Frau- Frau Verteidigung liess teilweise etwas nach. Das letzte Viertel war spannend bis zum Ende, denn dann fand Milowitsch wieder ins Spiel und verwertete wichtige Punkte. Kombiniert mit dem «Dreier-Swish» von Jasmine konnte man hören, wie die Zuschauer und Frauenfeld den Atem bis zum Schluss anhielten. Doch leider liessen sich die Thurgauerinnen nicht aus der Ruhe bringen und so wurde das Spiel mit 52:61 beendet.

Ein verdienter Sieg für Frauenfeld, doch trotz der Niederlage bleibt Liestal auf dem 3. Platz. Am Freitag wird dann um den zweiten Platz gekämpft. Da sollte schon ein Sieg her!

Liestal Basket 44 – CVJM Frauenfeld 52:61 (22:27)
Liestal, Gitterli. SR: Siramy J.; Donati, M.
10.3.18., 30 Zuschauer.
Liestal: Wiget (8), Mastel (6), Erni (2), Messerli (4), Schoene (10), Milowitsch (6), Dillier (16), De Simone.
- Coach: Schoene R.

Viertelsresultate: 7: 12, 15:15, 16: 22, 14:12.

Bei Partien im Gitterli herrscht immer eine besondere Brisanz. Gäste-Teams wissen mittlerweile, dass in der «Ballonhalle» etwas los ist und bereiten sich dementsprechend auf diese Spiele vor - eine besondere sportliche Challenge also für beide Equipen! Dies war auch am vergangenen Weekend gegen Frauenfeld herauszuspüren. Der Gäste-Trainer Patrik Hollenstein meinte: «Es ist einfach etwas anderes, wenn Kinder begeistert an der Seitenlinien trommeln und Stimmung machen», und ergänzte: «Die Atmosphäre war in diesem Fall zu Gunsten von Liestal, aber ich freute mich dennoch schon die ganze Saison auf dieses Spiel.»  Am Freitag-Abend, 16.März kommt es ab 20:30 Uhr im Gitterli zum nächsten grossen Highlight in einer Liestaler Halle.

Der BC Alte Kanti Aarau wird in der Gitterli-Halle auflaufen und muss aufgrund der zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht nur die 1.Liga-, sondern auch noch die NLB-Meisterschaft im Auge behalten. Bei den Aargauerinnen kommt es zu einer sogenannten englischen Woche mit hoher sportlicher Auslastung. Wer in Liestal tatsächlich seitens «Blau-Weiss» auflaufen wird, das wird sich noch zeigen. Fakt ist, der BC Alte Kanti Aarau lässt sich in der Probasket Saison nicht lumpen und nominiert zwischendurch immer wieder starke Spielerinnen für das zweite Team.  So erhalten diese Spielerinnen mehr Einsatz-Möglichkeiten – ein Modell, dass die Liestalerinnen ebenfalls so praktizieren einfach zwischen 1.Liga und 2.Liga. Sportlich verspricht die Partie einiges. Am Freitag kommt es nämlich zum Aufeinandertreffen des Dritt- (Liestal) und Zweitplatzierten (Aarau).Wie bereits gegen Frauenfeld ist eine hochspannende Partie zu ewarten. Dieses Matchup sollte man nicht verpassen. An dieser Stelle danken wir auch dem Publikum, welches gegen Frauenfeld zahlreich erschienen ist und den ganzen Match für Stimmung sorgte. Das muss wieder so sein!!!  Zu guter Letzt findet diese Partie nicht nur unter dem sportlichen Spannungsbogen statt. Es ist kein Geheimnis. Zwischen dem BC Alte Kanti Aarau und Liestal Basket 44 gab es in den vergangenen Jahren Überschneidungen. Kevin Müri von Liestal Basket 44 war zwischen 2011 und 2017 Event-Manager und Speaker vom Verein und erinnert sich mit einem weinenden und lachenden Auge an die Erfolge in dieser Zeit. Dompteur und Aushängeschild dieser Epoche war ein gewisser Milenko Tomic, der als Headcoach von Aarau sowohl die Damen als auch die Herren trainierte. Der Bosnier war eine international anerkannte Trainerkoryphäe und hat viele der jetzigen Aarau-Spielerinnen auf das jetzige Level gebracht. Auch zu Liestal Basket 44 hatte Tomic auf Trainerebene gute Kontakte. An Swissbasketball-Trainerkursen wurden auch Trainerinnen und Trainer von Liestal Basket 44 immer wieder von ihm gecoacht und profitierten von seinem Fachwissen. Im vergangenen August 2017 verstarb Tomic unerwartet an einem Herzinfarkt in der Schauenburg-Halle in Liestal an einem Trainerkurs – ein Schock der noch heute in Basketballkreisen zu reden gibt. Sein Spirit und sein Einsatz für den Basketball lebt in ganz vielen Menschen weiter! Er würde wohl sagen «Spielt Basketball, hajde» und würde diplomatisch und schelmisch anfügen, dass er ein Unentschieden erwarten würde. :-)

Vergangenen Samstag trafen in der 1. Liga die Tabellenersten (Seuzach- Stammheim, 1. Platz und Liestal Basket 44, 2. Platz) aufeinander. Dass es ein spannendes Spiel werden würde war allen klar. Beide Teams würden alles geben für den Sieg und einander nicht unterschätzen. Schlussendlich reichte die Leistung der Baselbieterinnen nicht aus für einen Sieg. Hauptsächlich, weil sich die Damen manchmal selbst im Weg standen. Die Partie endete mit 56: 47 Punkten für Seuzach.

Die Teams starteten grundsätzlich auf Augenhöhe, wobei Seuzach vor allem durch ihren Kampfgeist anfangs in Führung ging. Ein nicht ganz so genauer Pass und sofort war eine Spielerin da, um den Ball abzufangen. Liestal hatte vor allem zu Beginn, aber auch konstant das Problem, dass ein Angriff nicht fertig geführt werden konnte und ging somit im ersten Viertel mit 7 Punkten in Rückstand.

Doch auch bei Seuzach lief nicht immer alles rund. Durch die Zonenverteidigung der Liestalerinnen konnte die starke Spielerin Egedova diesmal besser in Schach gehalten werden als im letzten Spiel. Damals konnte sie ganze 34 Punkte erzielen, vergangenen Samstag noch 15. Auch wurden viele einfache Korbleger unter dem Korb zur Freude der Baselbieterinnen nicht versenkt.

Insgesamt war zu sehen, dass die beiden Teams auf Augenhöhe spielten, auch wenn Seuzach immer ein paar Punkte im Vorsprung war. Kleine Unkonzentriertheiten wurden auf beiden Seiten sofort bestraft und dies liess das Spiel bis zum Ende spannend werden. Schlussendlich entschied wieder einmal das erste Viertel. Seuzach war von der ersten Sekunde an präsent und sofort 100% anwesend, während Liestal sich in dieser Zeit ein klein wenig schwächer zeigte und nicht das Spiel spielte, das sei eigentlich hätten spielen können.

Eine starke Leistung auf beiden Seiten in einem Spiel, dass schön zu sehen und auch zu spielen war.

Liestal Basket 44 – BC Seuzach Stammheim– 47: 56 (21: 28) 

Rietacker, Seuzach. SR: Kullenbers, M.; Cajkic
24.2.18., 24 Zuschauer.
Liestal: De Laat (12), Wiget (11), Mastel (10), Erni (8), Messerli (4), Schnyder (2), Schoene, Milowitsch, De Simone.
Viertelsresultate: 18: 11, 10:10, 8: 10, 20:16.

 

 

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